Home Zeitvertreib - Weihnachtsrätsel
Diese Woche - die aktuelle Ausgabe
Themen
E-Paper: Sonntagsblatt digital
Jetzt im Sonntagsblatt-Shop bestellen!
Archiv
Die Redaktion
Abo-Service
Das Sonntagsblatt-Blog
Anzeigen-Service
Leserreisen
Zeitvertreib
Leserbriefe
Impressum



    

» Zeitvertreib » Weihnachtsrätsel » Lösung

 

Das große Sonntagsblatt-Weihnachts-Preisrätsel

Des Rätsels Lösung

Die Rätselnüsse beim großen Sonntagsblatt-Weihnachtspreisrätsel waren wirklich hart. Doch auch diesmal knackten viele Leser das Rätsel und dürfen sich - mit Preis oder ohne - als Gewinner fühlen. Insgesamt gingen knapp 400 richtige Lösungen ein.

Der Lösungsspruch von Albrecht Goes steht im Evangelischen Gesangbuch auf Seite 957:

Wir suchen dich nicht, wir finden dich nicht.
Du suchst und du findest uns, ewiges Licht.
Wir lieben dich wenig, wir dienen dir schlecht.
Du liebst und du dienst uns, ewiger Knecht.
Wir können dich, Kind, in der Krippe nicht fassen,
wir können die Botschaft nur wahr sein lassen.

Die Einzellösungen der drei Rätselfolgen führten zu diesem Gesamtergebnis:

Das Kind in d (Folge 1) er Krippe, A. Goe (Folge 2) s, EG, Seite 957 (Folge 3)

Auch dieser Lösungsschlüssel oder der letzte Vers des Lösungsspruchs galten als richtige Lösung.

Der württembergische Theologe und Schriftsteller Albrecht Goes (1908-2000) gehörte wie Rudolf Alexander Schröder, Jochen Klepper oder Werner Bergengruen dem »Eckart-Kreis« an, dessen Mitglieder die Begegnung von Theologie und Literatur, Glaube und Dichtung fördern wollten. In seinen bekanntesten Erzählungen »Unruhige Nacht« und »Brandopfer« verarbeitete Goes seine Kriegserfahrungen als Wehrmachtspfarrer und den Holocaust.

Erst mit den gesuchten Ziffern des Sudoku in der letzten Folge war der Lösungsschlüssel komplett. Allerdings war es diesmal besonders schwierig, sich durch geschicktes Ergänzen über Lücken bei den einzelnen Lösungen »hinwegzukombinieren«. Für viele stellte die Zeichenfolge nach »Das Kind in der Krippe« eine unüberwindbare Klippe dar.

Um die Sudoku-Hürde herum gab es für fleißige Zahlenfeinde einen Schleichweg: Weil nur noch zwei Ziffern fehlten war es bereits mit der Ziffer 9 als Lösung aus Frage 9 möglich, die Seiten 900 bis 1000 im Gesangbuch auf den Vers von Albrecht Goes hin durchzublättern, bei dem es um »das Kind in der Krippe« geht.

Die Lösungen (der Druckausgabe) im Einzelnen:

ERSTER TEIL: 1. Bilder der Verkündigung

Christin jüdischer Herkunft: Anita Rée teilt das Schicksal vieler Christen jüdischer Herkunft: Gewissermaßen »zwischen die Stühle« der Erinnerungskultur gefallen, gerieten sie vielfach in Vergessenheit. Ende 1912 ging Rée nach Paris. Dort unterrichtete der nur wenige Jahre ältere Fernand Léger (1881-1955) die talentierte Hamburger Malerin - unter anderem im Aktzeichnen, was damals für eine Frau als höchst anstößig galt.
Die Lösung: Fernand Léger (D)

Tiefere Bedeutung: Die Künstlergruppe »Les Nabis«, der auch der mit einer bunten Verkündigungsszene abgebildete Symbolist Maurice Denis angehörte, verstand sich als »prophetisch«: »Nabi« bedeutet im Hebräischen und im Arabischen »Prophet«. »Tanach« heißt bei Juden, was Christen »Altes Testament« nennen: Die Abkürzung setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der drei Hauptteile Tora (»Weisung«), Nebiim (»Propheten«) und Ketuvim (»Schriften«) zusammen.
Die Lösung: Propheten (AS)

Deutsche Nachkriegsmoderne: Der Name der richtungweisenden Augsburger Ausstellung war »Extreme Malerei«.
Die Lösung: KI

Maria in Suburbia: Das 2. Buch Mose führt im 25. Kapitel die Gaben für die Stiftshütte an. Zum Schmuck der Wohnung Gottes unter den Menschen gehört auch »blauer Purpur« (25,4). Für die Maler des Mittelalters war Blau eine ungeheuer wertvolle Farbe. Die Farbpigmente wurden aus dem Halbedelstein Lapislazuli (»Blaustein«) gewonnen, der aus Persien und Afghanistan importiert werden musste. Der schwierige Bezugsweg machte Blau mitunter teurer als Gold. Die symbolische Aufladung von Blau als »himmlischer Farbe« (den das Christentum keineswegs exklusiv hat) ist dadurch noch zusätzlich befördert worden. »Jam« heißt zwar im Hebräischen tatsächlich »Meer«, aber die Sache mit Mirjam und dem Meerstern ist natürlich Unsinn. Genau wie die babylonische blaue Jungfrau.
Die Lösung: N, D, I

 

2. Weihnachtsleckerei

Schmeckt verboten: Damit wollten wir Sie in Richtung der britischen Inseln lotsen, wo unter Englands puritanischem Diktator Oliver Cromwell Mitte des 17. Jahrhunderts Weihnachten gesetzlich verboten war. Und natürlich auch alle damit verbundenen Bräuche: zum Beispiel der Plumpudding, eine wirklich einzigartige englische Weihnachtsspezialität, die in der beschriebenen Weise hergestellt werden kann.
Die Lösung: Plumpudding (N)

 

3. Gesangbuch-Städte

Himmlische Tagung: Ein »Roland« ist nicht nur der Stolz Bremens, sondern auch manch anderer norddeutscher Stadt. Die Heldenfigur mit dem Schwert symbolisierte stolz die Freiheitsrechte einer Stadt. So auch in Wedel in der Nähe von Hamburg. Hier wurde der Liederdichter Johann Rist (1607-1667) geboren, der aus einer schwäbischen Handwerkerfamilie stammte. Zu Lebzeiten galt der Theologe, Dichter, Naturforscher und Musiker als »Nordischer Apoll« und »Fürst der Poeten«. Von seinen fünf Liedern im Gesangbuch hat »Brich an du schönes Morgenlicht« (...und lass den Himmel tagen, EG 33) als Choral Eingang in Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium gefunden.
Die Lösung: Wedel (D)

Rang eins: Auf die Abkürzung »EG« für das Evangelische Gesangbuch haben wir Sie im Vorspann zu allen drei Folgen aufmerksam gemacht. Dem »EG« zufolge ist die Melodie von »Macht hoch die Tür«, dem ersten Lied im Gesangbuch, 1704 in Halle entstanden. Die Stadt August Hermann Franckes und seiner frommen »Stiftungen« ist auch der Geburtsort von Georg Friedrich Händel, dem die Stadt zum 100. Todestag 1859 auf dem Marktplatz ein großes Denkmal errichtete. Das Britische Königshaus spendete im Namen Englands nahezu ein Drittel der Kosten.
Die Lösung: Halle (E)

 

II. Folge: 4. Christen in China

Kulturrevolution: In China wächst das Christentum rapide. Exemplarisch dafür steht die Geschichte des Künstlers He Qi. Die richtige Lösung lag wie so oft in der Mitte: Geschätzte 50 bis 90 Millionen Chinesen sind Christen, also etwa rund fünf Prozent der Bevölkerung.
Die Lösung: R

Buch der Bücher - made in China: Der stilisierte, glitzernde blaue Weihnachtsbaum war in Nanking zu sehen, wo sich auch die heute größte Bibeldruckerei der Welt befindet. Sie produziert jährlich rund 10 Millionen Bibeln - auch für den Export.
Die Lösung: KR

Tsingtau - Qingdao: Die im Oktober 1910 eingeweihte evangelische Christuskirche heißt heute schlicht »protestantische Kirche - Jidu Jiàotáng«
Foto: sob
   Tsingtau - Qingdao: Die im Oktober 1910 eingeweihte evangelische Christuskirche heißt heute schlicht »protestantische Kirche - Jidu Jiàotáng«

Deutsches Bier: Tsingtau hieß Deutschlands Kolonie auf dem chinesischen Festland von 1897 bis 1914. Heute heißt die Hafenstadt Qingdao. 2008 fanden hier die olympischen Segelwettbewerbe statt. Deutsche Bauten wie die im Oktober 1910 eingeweihte evangelische Christuskirche (die heute schlicht »protestantische Kirche - Jidu Jiàotáng« heißt) prägen bis heute das Bild der Innenstadt. Und was 1903 als »Germania-Brauerei« begann, ist heute unter dem Namen »Tsingtao« die bekannteste chinesische Biermarke und wird weltweit vertrieben.
Die Lösung: Tsingtau (I)

 

5. Kopfnoten

Stimme verloren: Abgebildet waren hier Noten, die zu zwei Liedern des »EG« in der maßgeblichen Ausgabe für Bayern und Thüringen passen: zu Lied 526 (»Jesus meine Zuversicht«) und zu Lied 538 (»Sieh, dein König kommt zu dir«). Die Nennung von Tübingen brachte Sie auf die Spur des gesuchten Theologen und Liederdichters, von dem der Text zu Lied 538 stammt: Philipp Friedrich Hiller (1699-1769) gilt als der bedeutendste Liederdichter des württembergischen Pietismus. In der Klosterschule Denkendorf begegnete der junge Hiller dem pietistischen Theologen Johann Albrecht Bengel (1687-1752), dem er sich zeitlebens tief verbunden fühlte. Bengel versuchte aus der Offenbarung des Johannes das Weltende zu berechnen und kam dabei auf den 18. Juni 1836. Fünf der ingesamt 1073 Lieder, die Hiller schrieb, stehen heute im EG für Bayern. Mit dem Görlitzer Komponisten Johann Adam Hiller, der von 1789 bis 1801 in Leipzig Thomaskantor war, und dem schwäbischen Juristen Friedrich Konrad Hiller (1651-1726), dem Onkel des Gesuchten, stehen ingesamt drei Personen mit dem Nachnamen »Hiller« im EG.
Die Lösung: Philipp Friedrich Hiller (P)

Christlicher Sänger: Dies waren die ersten Noten von »Er ist die rechte Freudensonn«. Das Lied, die Nummer 2 im EG, zitiert jeweils die zweite Hälfte der dritten, zweiten und fünften Strophe von Lied Nummer 1, »Macht hoch die Tür«. Die Melodie hat Paul Ernst Ruppel (1913-2006) komponiert. Von ihm stammen nicht weniger als 13 Lieder im EG, darunter der Kanon »Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang« zu einem Vers des 113. Psalms. Ruppel war freikirchlich-baptistisch geprägt hatte als langjähriger »Singwart« des Christlichen Sängerbunds großen Einfluss auf die christliche Singbewegung des 20. Jahrhunderts.
Die Lösung: Paul Ernst Ruppel (P)

SPD-Parteitag: Die Noten führten Sie zu Lied 52 im EG, »Wisst ihr noch wie es geschehen?«. Den Text dazu hat Hermann Claudius (1878-1980) im Jahr 1939 verfasst. Der Volksschullehrer und Lyriker war ein Urenkel von Matthias Claudius, dem Dichter von »Der Mond ist aufgegangen«. Von Hermann Claudius, einer schillernden und schwer einzuordnenden Persönlichkeit, stammen nicht nur deutschnationale Elogen auf Adolf Hitler, sondern auch das 1914 entstandene »Wann wir schreiten Seit an Seit«, das als Schlusslied auf den Parteitagen der SPD gesungen wird.
Die Lösung: Hermann Claudius (E)

Verpönt: Wenn Sie sich diese Melodie auf einem Instrument vorgespielt haben, wird Sie Ihnen bekannt vorgekommen sein. Abgedruckt waren die Noten von Lied 544, »Nun freut euch, ihr Christen«. Das wiederum verwies Sie auf das bekannte, aber in schnellerem Takt notierte »Herbei, o ihr Gläub'gen« (EG 45). Der Text zu diesem Lied stammt von Friedrich Heinrich Ranke. Der ältere Bruder dieses 1798 in Thüringen geborenen Theologen und Dichters war Leopold von Ranke, einer der Begründer der modernen Geschichtswissenschaft. Eine Privatlehrerstelle brachte Friedrich Ranke nach seinem Rügener Erweckungserlebnis und dem ersten theologischen Examen nach Nürnberg. In Ansbach legte Ranke das zweite Examen ab und übernahm 1826 die Pfarrstelle in Rückersdorf bei Nürnberg. Hier veröffentlicht er nicht nur die Nachdichtung der englischen Vorlage von »Herbei, o ihr Gläub'gen (Adeste fideles)«, sondern auch den Text zu »Tochter Zion, freue dich« (EG13), das in der Zeit des Nationalsozialismus wegen seines Titels verpönt war. 1866 kam Ranke als Oberkonsistorialrat nach München. Seine Grabrede hielt am 4. September 1876 der Begründer der Inneren Mission München, Karl Buchrucker (1827-1899), nach dem ein evangelischer Medienpreis benannt ist.
Die Lösung: Friedrich Heinrich Ranke (A)

 

6. Lutherzitate

Spießgeselle: Der gesuchte Elitesoldat und Militärstratege war der Landsknechtsführer Georg von Frundsberg (1473-1528). 1467 hatte sein Vater Ulrich von Frundsberg die Mindelburg gekauft, in der Georg geboren wurde. Die Burg liegt im heute bayerisch-schwäbischen Mindelheim, wo man alle drei Jahre (zuletzt 2009) im Sommer ein großes »Frundsbergfest« mit Tausenden Mitwirkenden feiert.
Die Lösung: Vor- und Familienname enden auf (G)

Urfreund: Johann Wolfgang von Goethe schrieb sein hartes Urteil über Reformation und Rechtfertigungslehre am 22. August 1817 - fast genau 300 Jahre nach Luthers (angeblichem) Thesenanschlag an das Portal der Wittenberger Schlosskirche. Goethes »Urfreund«, der Adressat, war Karl Ludwig von Knebel, geboren 1744 auf dem fürstlichen Schloss Wallerstein bei Nördlingen. Nach einer Offizierslaufbahn in preußischem Dienst wurde Knebel 1774 in Weimar Erzieher im Haus der Herzogin Anna Amalia. Die nach der kunstsinnigen Herzogin Anna Amalia benannte Weimarer Rokoko-Bibliothek brannte 2004 aus. In Frankfurt machte Knebel die Weimarer Prinzen Carl August und Constantin mit Goethe bekannt. Die Einladung des Dichters und dessen Übersiedelung nach Weimar resultierte daraus. Goethe und Knebel wurden enge Freunde.
Die Lösung: Goethe und Knebel (O, E)

III. Folge

Beruhigende Kartoffeln: Das »Kartoffelzitat« zu Martin Luther stammt von Heinrich Heine (1797-1856). Seine jüdischen Eltern hatten ihm den Namen Harry gegeben. 1825 ließ sich der studierte Jurist auf den Namen Christian Johann Heinrich taufen, um beruflich bessere Chancen zu haben. Später hat der Schriftsteller und Feuilletonist seine Taufe als »Entré-Billet zur Europäischen Kultur« bezeichnet.

Ob Walter Raleigh die Kartoffel aus Virginia mitbrachte oder Francis Drake von gekaperten spanischen Schiffen aus der Karibik ist zweifelhaft - fest steht, dass die nahrhafte Knolle Ende des 16. Jahrhunderts aus Amerika nach Eu­ropa gelangte und vermutlich an mehreren Orten gleichzeitig auftauchte. Nach Oberfranken kam die Kartoffel (deren Name sich vom italienischen »Tartufolo« für die Trüffelknolle ableitet) über Böhmen: Bei Verwandten hatte der Bauer Hans Rogler sie kennengelernt. 1647 baute er in Pil­gramsreuth (heute ein Ortsteil der Stadt Rehau im oberfränkischen Landkreis Hof) als erster in Deutschland feldmäßig Kartoffeln an. 50 Jahre später gab es dort bereits mehr als 500 »Erdäpfel«-Felder.
Die Lösung: Pilgramsreuth (S), Heinrich Heine (E)

 

7. Maler-Suche

Hut und Mut und Blut: Der Maler der abgebildeten Anbetung der Hirten war tatsächlich eine Art »Generalschlüssel zur Gesamtlösung«: Immerhin hat der flämische Meister Hugo van der Goes den gleichen Nachnamen wie der Autor des Lösungsverses, Albrecht Goes. Der Maler und spätere Augustinermönch wurde um 1435 vermutlich in Gent geboren. Hier wird er jedenfalls 1467 erstmals in einer Zunftliste aktenkundig. Im Jahr darauf ließ ihn der auf einem Porträt von Rogier van der Weyden abgebildete Karl der Kühne zusammen mit anderen Künstlern nach Brügge kommen, um die Stadt für seine Hochzeit mit Margareta von York auszugestalten. Rebellische Eidgenossen sorgten für das Ende des letzten Burgunderherzogs. Gegen die innovative Militärstrategie des »Gewalthaufens« der Schweizer war die mittelalterliche Kavallerie der Burgunder machtlos (siehe auch »Frundsberg«). Karl der Kühne »verlor in Grandson den Hut, in Murten den Mut und in Nancy das Blut«, heißt es. Nach der Schlacht verkaufte die Stadt Basel Karls mit Perlen und Edelsteinen bestickten Herzogshut für 47000 Gulden an den Ausgburger Unternehmer und Kaiser-Bankier Jakob Fugger. Kaiser Karl V., ein Enkel des Burgunderherzogs, ließ dessen sterbliche Überreste in die Frauenkirche von Brügge überführen.
Die Lösung: Hugo van Goes (G, S)

Licht in der Finsternis: Über den gesuchten Meister des Hell-Dunkel, den Barockmaler Georges de la Tour (1593-1652), ist über seine Lebensdaten hinaus wenig bekannt - außer, dass er der Sohn eines Bäckers war. Auch sein Werk war lange in Vergessenheit geraten. Seine Bilder hatte man anderen Malern zugeschrieben. Erst 1915 »entdeckte« ihn der Berliner Kunstgeschichtler Hermann Voss als einen der größten französischen Maler. 1943 wurde Voss Direktor der Dresdner Gemäldegalerie und akquirierte als »Sonderbeauftragter« rund 3000 Gemälde für Hitlers geplantes Raubkunstmuseum in Linz.
Die Lösung: Georges de la Tour (E)

 

Blick auf den Vatikan mit Petersdom und Petersplatz.
Foto: sob
   Blick auf den Vatikan mit Petersdom und Petersplatz.

8. Keine Telefonrechnung

Der Sarkophagdeckel der frühen Christin Severa befindet sich im Vatikan, genauer gesagt: im Staat der Vatikanstadt. Das interna­tionale Kfz-Kennzeichen der Vatikanstadt ist »V«. Der Vatikan ist nicht Mitglied im Weltfußballverband FIFA und auch die anderen aufgezählten Fakten entsprechen der Wahrheit. Auch wenn die Katholikenquote 100 Prozent beträgt: Weil die vatikanische Staatsbürgerschaft immer nur auf Zeit verliehen wird (derzeit besitzen sie rund 500 Menschen), ist der Vatikan einer der Staaten mit den wenigsten katholischen Bürgern weltweit.
Die Lösung: Vatikan(stadt) (I, T)

 

9. Küstenwanderung

Der Buchstabe »E« kommt in deutschen Texten mit großem Abstand am häufigsten vor - über 17 Prozent aller Buchstaben sind bei uns »E-s«. Die Zahl des Enneagramms, einer christlichen Typenlehre, über die das Sonntagsblatt im vergangenen Jahr wieder einmal berichtet hat, ist die »9« (griechisch »ennéa«). Der europäische Fernwanderweg »E9« führt an der Ostseeküste entlang durch Norddeutschland an die Nordseeküste und dieser entlang bis zum Atlantik.
Die Lösung: E, 9

 

10. Einsame Zahlen

5 und 7 waren die Lösungsziffern des Sudoku.

Die Lösungsziffern waren die 5 und die 7.

 

Fürs Mitmachen bedankt sich Rätselmacher Markus Springer. Bis zum nächsten Mal!

 

 

  Anita Rée, Verkündigung, 1919.

 
 

Der Sonntagsblatt-Shop und das Sonntagsblatt-Blog.
 

Bibel-Quiz: Die Namen kennen Sie!

Byzantinischer Buchmaler um 950: Der Evangelist Lukas schreibend

 Byzantinischer Buchmaler um 950: Der Evangelist Lukas schreibend

/zeitvertreib/weihnachtsraetsel/09_loesung.php
abgerufen 09.02.2012 - 02:45 Uhr

© Sonntagsblatt 1998-2012, ImpressumWebmaster
Angebote für Webmaster