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Heute: 25.04.2014
Aktuelle Ausgabe: 15 vom 13.04.2014
Dieser Artikel: Ausgabe 16/2012 vom 15.04.2012
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Welche Erfindung wünschen Sie sich von der Medizin?

Sonntagsblatt-Umfrage


Die »Universalkurierpille«, die alle oder die meisten Krankheiten heilt, wird es vermutlich niemals geben. Demenz oder Malaria - wo wären medizinische Entwicklungen am dringendsten?

Igon Schmidt
Foto: pra

»Die Universalkurierpille«

»Wenn man die heutigen Möglichkeiten in der Medizin mit denen von früher vergleicht, stellt man schon einen erheblichen Unterschied fest. Trotzdem würde ich mir eine spektakuläre Erfindung wie eine Universalkurierpille wünschen. Und wenn so eine Erfindung so unmöglich ist, dass man sie gar nicht herstellen kann, dann fände ich ein Mittel, das einen komplett schmerzfrei stellt auch nicht schlecht.«

Igon Schmidt (69), Journalist, München

Gunter Dorsch
Foto: PD

»Mittel gegen Malaria«

»Aus meiner Erfahrung als Arzt in Afrika wünsche ich mir ein zuverlässiges Mittel gegen Malaria, das für die Menschen dort bezahlbar ist. Denn für die Forschung zur Behandlung von Wohlstandskrankheiten ist viel Geld vorhanden; nicht so für die Länder in der Dritten Welt, wo Menschen noch immer von tödlichen Krankheiten bedroht sind. Lebenswichtige Medizin darf aber nicht an der Frage nach dem Profit scheitern.«

Gunter Dorsch (57), Arzt, Memmelsdorf

Benjamin Brückner
Foto: jfi

»Entwicklung statt Erfindung«

»Statt einer Erfindung wünsche ich mir eine Entwicklung - nämlich hin zu einer menschenwürdigen Medizin. Das richtet sich nicht gegen Personen, sondern verlangt eine Systemänderung. »Dazu gehören humane Arbeitszeiten und -bedingungen sowie eine bessere Ausbildung von gewissenhaften Ärzten, die entscheiden können sollten, was sinnvoll ist, und nicht aus Prinzip alles in Einsatz bringen, was technisch machbar ist.«

Benjamin Brückner (28), Fotograf, Würzburg

Karin Rieger
Foto: pt

»Demenz heilen«

»Ich wünsche mir, dass man Demenz heilen und verhindern kann. Ich kann mich noch an meine Oma erinnern, die ist zwar 96 Jahre alt geworden, aber wir haben uns Jahre vorher von ihr verabschieden müssen, weil sie uns nicht mehr erkannt hat. Das hat mich geprägt. Wir wissen, dass wir Menschen immer älter und pflegebedürftiger werden. Daher wünsche ich mir, dass Demenz heilbar wird.«

Karin Rieger (45), Dekanatssekretärin in Neumarkt (OPf)

TITELTHEMA

Nicht alles tun, was machbar ist. Der Humangenetiker Wolfram Henn über Chancen und Grenzen der Medizin. » lesen!

Neun Jahre statt neun Monate. Nach langem Warten bekommt das Ehepaar Götz dank künstlicher Befruchtung endlich Nachwuchs. Von Brigitte Vordermayer. » lesen!

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abgerufen 25.04.2014 - 00:29 Uhr

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