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Heute: 03.09.2010
Aktuelle Ausgabe: 35 vom 29.08.2010
Dieser Artikel: Ausgabe 10/2010 vom 07.03.2010
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Was wünschen Sie dem neuen EKD-Ratsvorsitzenden?

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Auf Käßmann folgt Schneider - nach dem Wechsel an der Spitze des deutschen Protestantismus

Annekathrin Preidel
Foto: pr

»Courage«

»Ich wünsche ihm in dieser Übergangszeit Gottes Segen für die Fortsetzung des Wirkens von Margot Käßmann. Unsere Kirche ist durch sie moderner geworden. Ich wünsche ihm ihre Geradlinigkeit und Courage, eine Stimme, die gehört wird, weil sie alle anspricht, ein offenes Ohr für die Menschen in den Gemeinden und diejenigen, die Gott suchen, sowie Kreativität für die Gestaltung des Verbindungsmodells.«

Annekathrin Preidel (53), Landessynodale, EKD-Synodale, Erlangen

Jenny Krieger
Foto: nelu

»Pastor und Mensch«

»Ich würde mir wünschen, dass er Neuem gegenüber ohne Vorbehalte ist. Er soll seine eigene Persönlichkeit einbringen und trotzdem die Ziele seiner Vorgängerin im Auge behalten: Offenheit, Aufgeschlossenheit und Geradlinigkeit. Ich habe das in den vergangenen Wochen als sehr wohltuend empfunden. Ich wünsche ihm, dass er bodenständig und trotz seines hohen Amts ganz einfach Pastor und Mensch bleibt.«

Jenny Krieger (21), Gesundheits- und Krankenpflegerin, Friedberg

Hans-Ulrich Thomas
Foto: thg

»Themen: Frieden, Gerechtigkeit, Ökumene«

»Jeder Nachfolger wird es schwer haben, Margot Käßmann zu ersetzen. Es war vor allem auch ihre charismatische Persönlichkeit, mit der sich die Menschen identifiziert haben. Die EKD wäre gut beraten, die bisherige eindeutige Haltung in der Friedenspolitik und in Fragen der Gerechtigkeit und Solidarität im Inneren beizubehalten. Ich würde mir wünschen, dass auch in nächster Zeit die Ökumene vorankommt.«

Hans-Ulrich Thomas (57), Pfarrer in Altötting

Jacqueline Barraud-Volk
Foto: pr

»Einstehen für unseren Glauben«

»Ein Mensch hat einen Fehler gemacht, zutiefst bereut und für sich beachtliche Konsequenzen gezogen. Nun muss sich erweisen, ob die Rede von der Vergebung im Christentum real gelebt wird. Für mich heißt das konkret: Ich würde Margot Käßmann wieder zur Ratsvorsitzenden wählen. Es wäre für die EKD nicht der einfachste Weg, aber die Bewährungsprobe, ob wir als reformatorische Kirche für das einstehen, was wir glauben.«

Jacqueline Barraud-Volk (45), Mitglied der EKD-Synode, Marktbreit

KÄSSMANN-RÜCKTRITT

Von der Freiheit einer Christin. Zu Margot Käßmanns Rücktritt als Bischöfin und Ratsvorsitzende. Von Lutz Taubert. » lesen!

Der Sozialbischof. Nikolaus Schneider ist der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. » lesen!

Was wünschen Sie dem neuen EKD-Ratsvorsitzenden? Sonntagsblatt-Umfrage » lesen!

 

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abgerufen 03.09.2010 - 03:30 Uhr

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