Home Artikel-ID: 2010_06_18_01
Diese Woche - die aktuelle Ausgabe
Themen
E-Paper: Sonntagsblatt digital
Jetzt im Sonntagsblatt-Shop bestellen!
Archiv
Die Redaktion
Abo-Service
Das Sonntagsblatt-Blog
Anzeigen-Service
Leserreisen
Zeitvertreib
Leserbriefe
Impressum

    
Heute: 12.03.2010
Aktuelle Ausgabe: 10 vom 07.03.2010
Dieser Artikel: Ausgabe 06/2010 vom 07.02.2010
Alle Artikel der » Ausgabe 06/2010 im Archiv aufrufen.
  Druckversion


Beten und arbeiten

Glaubenskurs Teil 37: Ora et labora: Wie das Mönchtum die abendländische Kultur prägte

Von Sandra Zeidler

Mönche sitzen in Talkshows. Mönche schreiben Bestseller. Mönche führen Wirtschaftsunternehmen. Über die Jahrhunderte ist die Präsenz von Benediktinern und Zisterziensern, Franziskanern und Jesuiten nicht weniger geworden, sie hat sich nur der Zeit angepasst. Und doch auch nicht: Mönche leben noch immer nach Regeln aus dem 3. Jahrhundert, und in ihrer Bezogenheit auf Gott erscheinen sie dem modernen Menschen antiquiert und attraktiv zugleich. Klöster haben das westliche Abendland wie keine andere christliche Institution geprägt.

Benedikt begründete das abendländische Mönchtum. San Marco in Florenz, 1446.
Foto: sob
   Benedikt begründete das abendländische Mönchtum. San Marco in Florenz, 1446.

        

Das Neue Testament weiß nichts von Klöstern, Mönchen und Nonnen. Kein Wort in der Heiligen Schrift deutet auf die Existenz oder gar Empfehlung einer Kommunität hin, die hinter Klostermauern in Klausur unter hierarchischem Gehorsam gegenüber einem Abt sowie in Enthaltsamkeit leben soll. Und doch beziehen sich Asketen und Ordensgründer auf die Grundurkunde des christlichen Glaubens. Denn sie fanden und finden zumindest Anhaltspunkte für ihre besondere Lebensweise:

JOHANNES DER TÄUFER predigte und praktizierte den Verzicht auf Eigentum und festen Wohnsitz. Er lebte, wie später die ersten Mönche, in der Wüste und ernährte sich von Heuschrecken und wildem Honig. Jesus fastete zeitweilig, so während seiner 40 Tage in der Wüste, er erließ aber kein allgemeines Gebot zu asketischen Praktiken. Im Gegenteil, er äußerte deutliche Kritik daran, sofern diese missbraucht würden, um sich Ansehen zu verschaffen (Matthäus 6,16). Mit seiner Botschaft vom kommenden Reich Gottes aber hat er die irdischen Dinge grundsätzlich relativiert. Der Apostel Paulus, ganz in Erwartung einer baldigen Neuschöpfung der Welt, sprach von Jungfräulichkeit und Weltabkehr als angemessener Lebensweise für Christen (1. Korinther 7). Das frühe Mönchtum berief sich also ganz auf diese Deutungsmöglichkeiten des Neuen Testaments, besonders aber auf die Ernsthaftigkeit in der Nachfolge Christi.

Das christliche Mönchtum ist im späten 3. Jahrundert aus älteren asketischen Bewegungen entstanden. Der Verzicht auf Eigentum, Nahrung, Ehe und Sexualität ist von Anfang an kennzeichnend. Das Mönchtum entwickelte sich zunächst in ganz bestimmten geografischen Regionen wie Syrien, Palästina und Ägypten. Wanderprediger praktizierten diese Existenzform weiter, indem sie - orientiert an der Verkündigung des nahen Gottesreiches - Menschen aus ihren sozialen Bindungen heraus aus zur Nachfolge Jesu beriefen. Diese Lebensweise wurde zunehmend verbindlich für die Anhänger, die sich sowohl aus dem Judentum als auch unter den sogenannten Heiden fanden. Die christliche Askese (griech. »Übung«) entwickelte sich aus dem Streben nach einer Entweltlichung: Der Lebensstil sollte die innere und äußere Distanz zu den Freuden und Verpflichtungen des Alltags widerspiegeln.

Ruine der Zisterzienserabtei San Galgano, erbaut 1224, in der Toskana.
Foto: sob
   Ruine der Zisterzienserabtei San Galgano, erbaut 1224, in der Toskana.

        

Der Eremit Antonius (255-356 n. Chr.) wurde als geistlicher Vater durch sein Leben in Buße und Demut zu einem Vorbild der Hingabe an Gott und des Gehorsams für die gesamte eremitische Bewegung des 4. Jahrhunderts. Immer mehr Männer zogen sich in die Einsamkeit der Wüste (griech. eremia) zurück, denn sie galt als Ort der Begegnung mit Gott; dort lebten sie je für sich in einer Hütte oder Höhle (griech. kellion - »Zelle«).

Das raue Mönchsgewand demonstrierte die Absage an die Welt, die sich in Besitzlosigkeit, Fasten und sexueller Enthaltsamkeit konkretisierte, aber auch in der in Konzentration auf Gott in Gebet, Meditation und Schweigen. Der nächste Entwicklungsschritt hin zur Bewegung, die das Abendland prägen sollte, war die Einrichtung von Klöstern.

Der ägyptische Eremit Pachomius baute um 323 in Oberägypten erstmals ein Kloster (lat. claustrum »das Abgeschlossene«), das aus der Zusammenfassung der bestehenden Eremitenzellen entstand. Damit war das Prinzip des Zusammenlebens gefestigt.

DREI ELEMENTE wurden dabei grundlegend: Es gab einen gemeinsamen, durch eine Mauer geschützten Wohnort, einen gemeinsamen Gottesdienst und gemeinsame Arbeit. Schon zu Pachomius' Lebzeiten wurden weitere Klöster gegründet und das Mönchtum wurde zu einer verbreiteten Bewegung, teils verbunden mit der Institution Kirche. Es gab ausgebeuteten Fellachen und Handwerkern, die vor dem Steuerdruck flohen, einen neuen Lebenssinn und wirkte damit attraktiv. Seine Schwester Maria war Leiterin eines ersten Frauenklosters in der Nähe. Pachomius und seine Nachfolger legten damit den Grundstein für die zahlreichen Klöster, die im Laufe der kommenden Jahrhunderte in Europa entstehen sollten. Ihre Organisationsform hat sich seither kaum verändert: Strikte Bindung an eine Regel, Einordnung in die Gemeinschaft, einheitliche Kleidung und Gehorsam gegenüber den Vorstehern (Abt aus aramäisch abba »Vater«). Das monastische Leben wird durch den Rhythmus von gemeinsamer Arbeit, Gebetsgottesdiensten und Mahlzeiten gestaltet.

Im Laufe des 4. Jahrhunderts breitete sich die Mönchsbewegung in der gesamten Christenheit aus. Für das Mönchtum der griechischen und später auch russischen Ostkirche wurde Basilius von Cäsarea maßgeblich. Die starke Betonung des Zusammenlebens und der sozialen Dimension des Christentums als einzig angemessene Form der Nachfolge entsprach einer Rückbesinnung auf das Evangelium. Basilius' ältere Schwester Makrina errichtete in Pontus auf Familienbesitz ein Frauenkloster, das bald Nachahmung fand. Zusammen mit ihrer Mutter Emmelia und freigelassenen Sklavinnen sammelte sie Frauen in Kommunitäten, darunter Witwen und Diakonissen. Radikale Weltentsagung nach dem Ideal des engelsgleichen Lebens war ihr Ziel. Im Gemeinschaftsleben standen Meditation, Gebet und Psalmgesang im Vordergrund, Handarbeit und karitative Betätigung spielten eine untergeordnete Rolle.

Szene aus dem Leben Benedikts, Fra Angelico, 1387, Florenz.
Foto: sob
   Szene aus dem Leben Benedikts, Fra Angelico, 1387, Florenz.

        

Für die Entwicklung des Mönchtums im frühen Mittelalter wurde eines immer wichtiger: Mönchsein bedeutet, gemäß der Regel zu leben. Für Westeuropa ist der organisatorisch und seelsorgerlich begabte Asket Benedikt von Nursia maßgeblich. Um 550 gründete er das Kloster auf dem Monte Cassino zwischen Rom und Neapel gelegen und verfasste eine klar gegliederte Regel des monastischen Lebens. Sie orientierte sich an der Bibel und hatte in Basilius und Augustinus ihre Vorläufer.

Benedikt verstand das Kloster als eine geistliche Familie unter der zentralen Leitung des Abtes und als genau geregeltes Gemeinschaftsleben mit dem Gottesdienst als Mittelpunkt. Leitprinzip ist die völlige Hingabe an Gott; wer ins Kloster aufgenommen wird, darf es nie mehr verlassen. Beständigkeit, klösterlicher Lebenswandel und Gehorsam sind die Grundpfeiler des gemeinsamen Lebens.

Benedikts Regel war zunächst eine unter vielen, gewann aber durch die Reform Karls des Großen im 9. Jahrhundert allgemeine Geltung. Auch wenn er so nicht in der regual bendicti enthalten ist, so wurde doch der Ausdruck »ora et labora - bete und arbeite« zur allgemeinen Zusammenfassung der gesamten Regel.

Mönche leisteten den wesentlichen Beitrag zur Christianisierung Europas. Durch Wandermönche gelangte das Christentum seit dem 6. Jahrhundert nach Irland und Schottland. Klöster waren die religiösen und politischen Zent­ren, Großklöster mit weiträumigen Wehranlagen dienten der Bevölkerung als Schutzräume. Im Großreich Karls des Großen gelangte das Mönchtum im frühen Mittelalter zu seiner Blüte. Karl der Große förderte das Klosterwesen, denn zum einen oblag diesem die Förderung von Bildung und Wissenschaft, zum andern die Mission der Randgebiete seines Reiches. Karls gezielte Klosterpolitik bestand in der Vergabe von Privilegien und Ländereien, was die Klöster zu reichem Grundbesitz brachte; die Einkünfte dieser Wirtschaftsbetriebe waren immens, der Abt wurde zum Grundherren.

Der Erfolg des Mönchtums war sein Niedergang

Da die Mönche begannen, sich zunehmend nur noch geistlich zu beschäftigen, wurde die handwerkliche Arbeit - bisher Bestandteil des Klosterlebens - an Laien (Handwerker und Bauern) übertragen. Das war ein folgenreicher Bruch mit der asketischen Tradition. Der Reichtum ermöglichte den Klöstern aber auch den Ausbau ihrer Armenfürsorge und der Pilgerbetreuung. Die Klöster waren der Schutzherrschaft des Kaisers unterstellt und wurden sogenannte Königsklöster, in denen Karls Vertrauensleute als Äbte saßen. Wichtiger aber wurde für ihn die missionarische Aktivität der Mönche in den neu eroberten Randgebieten seines Reiches; so wurden bisher heidnische Gebiete durch Filialklöster zu wichtigen Stützpunkten für die politische Einbindung in das Reich.

Karls Reformgesetze befahlen weiterhin die Einrichtung von Schulen in allen Mönchsklöstern, um dort den Klerikernachwuchs auszubilden. In den Schreibstuben wurden Bibel- und Kirchenväterhandschriften abgeschrieben und der Ausbau der Bibliotheken wurde zur Grundlage für die Beschäftigung mit den Wissenschaften und der Theologie. Aber auch Elementarschulen für Laien wurden von den Klöstern eingerichtet und entwickelten sich zu bedeutenden Bildungseinrichtungen. Klöster wurden zu kulturellen und ökonomischen Zent­ren ihrer Zeit, in denen das Wissen der Antike aufbewahrt und in die Neuzeit hinübergerettet wurde.

Im 9. Jahrhundert erlebte das Mönchtum einen teilweisen Niedergang; viele Klöster hielten sich nicht mehr an die Regel, vernachlässigten das Armutsgebot oder Mönche lebten nicht mehr im Kloster. Gerade hier zeigt sich erstmals ein Phänomen, das für das Mönchtum prägend sein wird: Das asketische Ideal eines Lebens in entschiedener Weltabgewandtheit führte immer wieder zur Erneuerung der strengen Lebensweise. Reform wurde gleichsam zum monastischen Grundgesetz.

Die wichtigste Reformbewegung ging im 11. Jahrundert von Cluny in Zentralfrankreich aus; sie beinhaltete eine Rückkehr zu streng benediktinischer Regulierung des klösterlichen Lebens, befreite die Klöster von Feudalherren und gewährte ihnen päpstlichen Schutz. Diese Aufbruchstimmung erfasste eine Gruppe von Mönchen, die 1098 in der »schrecklichen Einöde« von Citeaux südlich von Dijon ein neues Kloster gründeten. Als Zisterzienser lebten sie in strikter Armut, beteten eine vereinfachte Liturgie, waren handwerklich tätig und trugen einfache Kleidung, d.h. ungefärbtes, graues und weißes Tuch gegenüber dem schwarzen Habit der Benediktiner (»Weiße Mönche«). Sie waren direkt dem Papst unterstellt, was sie der bischöflichen Aufsicht enthob.

1113 trat der burgundische Adelige Bernhard von Clairvaux zusammen mit 30 Verwandten und Freunden in das Kloster ein. Er prägte die Zisterzienser so stark, dass sie große Ausstrahlungskraft gewannen. Der Orden gründete zielstrebig Tochterklöster, von denen vor allem Morimond nach Deutschland ausstrahlte (Salem, Maulbronn, Loccum). Die strenge Lebensführung der selbstständigen Klöster wurde durch Visitationen des Abtes gewährleistet.

Daneben löste der starke wirtschaftliche Wandel im 12. Jahrhundert und die Hungersnöte eine regelrechte Armutsbewegung aus. Ihren Niederschlag fand sie in der Gründung der Waldenser: Der bekehrte Kaufmann Waldes aus Lyon rief zur strikten Befolgung der Bergpredigt auf, also zur Nachfolge Christi in Armut. Waldes wurde von der Kirche als Ketzer verfolgt, weil er die Laienpredigt praktizierte.

Mehr Gnade bei der Kirche fand Franziskus von Assisi, ein reicher Adliger, der um das Jahr 1206 auf sein Erbe verzichtete, aus der Gesellschaft ausstieg, um Leprakranke zu pflegen und verfallene Kapellen bei Assisi wieder aufzubauen. Bald fand sich eine unorganisierte Bruderschaft um Franziskus. Radikale Armut in Selbstverleugung und Lösung von allen familiären Bindungen waren ihre Regel. Franz' naiv-poetische Frömmigkeit war geprägt durch optimistisches Gottvertrauen, naturverbundenen Schöpfungsglauben (»Sonnengesang«) und eine intensive Bindung an Jesus. Diese lebte er in bewusster Heimatlosigkeit, in Fasten und Leiden.

Die sozialen und kulturellen Veränderungen des 12. Jahrhunderts machten es Frauen zunehmend leichter, sich am Aufbruch der Laienbewegungen zu beteiligen, mehr noch: ihren ganz eigenen Beitrag zu leisten. Frauengestalten wie Mechthild von Magdeburg und Hildegard von Bingen prägten vor allem die Mystik. Ihre Visionen und Ekstasen wurden erstmals in volkssprachlichen Texten aufgezeichnet. Angesichts der Monopolisierung der Theologie durch Männer bot für Frauen gerade die mystisch-prophetische Redeweise eine Legitimation, ihren Auffassungen zu religiösen und kirchlichen Fragen allgemein Gehör zu verschaffen.

Warum Luther nicht mehr Mönch sein wollte

Aber auch die junge Klara von Assisi, die aus einer Adelsfamilie stammte und sich schon 1212 Franziskus anschloss, ist ein Beispiel für den Wagemut dieser Frauen. Da ein Anschluss an die Franziskaner nicht möglich war, sie aber radikale Armut leben wollte - die sie in bestehenden Frauenklöstern nicht fand -, gründete sie ihren eigenen Orden, die Klarissen, dessen Bestätigung sie in längeren Konflikten mit Papst Innozenz IV. auch durchsetzte.

In Reaktion auf ketzerische Ideen organisierte der Spanier Dominikus um 1215 in Südwestfrankreich eine Predigtbewegung, um die »Ketzer« zu widerlegen und das religiöse Leben der Gläubigen zu stärken. Der von ihm aufgebaute Predigerorden der Dominikaner breitete sich im 13. Jahrhundert rasch aus, besonders in den Städten. Die Bettelmönche lebten als ortsunabhängiger Personalverband von den Zuwendungen der Bevölkerung. Von Anfang an bildete das Studium die Grundlage ihrer Predigttätigkeit sowie die besondere Pflege der Wissenschaften an den neuen Universitäten in Paris und Bologna.

Im Jahr 1505 trat Martin Luther dem Bettelorden der Augustiner-Eremiten in Erfurt bei. Als Mönch war er auf der Suche nach einem gnädigen Gott. Er erkannte jedoch, dass auch der strengste Mönch die »evangelischen Räte« »Armut, Keuschheit und Gehorsam« nicht erfüllen kann. Bis dahin wurde das mönchische Leben als verdienstliche Leistung vor Gott gesehen, die man als normaler Mensch sowieso nicht bringen kann.

Im Zuge der Reformation wurden schließlich Klöster aufgelöst, Luther selbst fühlte sich nicht mehr an seine Gelübde gebunden und heiratete die ehemalige Nonne Katharina von Bora. Für viele Frauen, die als Nonnen lebten, bedeutet die Auflösung der Klöster einen Verlust an Sicherheit und Eigenständigkeit.

1534 gründete Ignatius von Loyola die Societas Jesu, die Jesuiten. Sie sahen sich als katholische Erneuerungsbewegung , die eine Reform der Kirche von der inneren Erneuerung und einer persönlichen Christusbeziehung erwartete, ähnlich wie dies auch Martin Luther wollte. Von den Ordensmitgliedern wurde die Unterwerfung unter die Heilige Schrift, den Papst und die Lehre der katholischen Kirche erwartet. So erklärte Ignatius: »Ich werde glauben, dass Weiß Schwarz ist, wenn es die Kirche so definiert.«

In Europa hatten Jesuiten einen bedeutsamen Anteil an der Gegenreformation, der katholischen Reaktion auf die als Häresie betrachtete protestantische Reformation. Der Orden gründete dazu in den für den katholischen Glauben »gefährdeten« Ländern zunächst Ordenshäuser. Wo dies nicht möglich war, wie zum Beispiel in Irland, England oder in einer Anzahl deutscher Territorien, wurde das entsprechende Ordenshaus eben in Rom eröffnet, und die Patres sickerten zum Teil illegal ins Land. Da der Orden keine verbindliche Tracht hatte, konnte das oft unbemerkt gelingen. Von den Ordenshäusern aus entfalteten die Jesuiten eine rege Tätigkeit, die vor allem die Predigt und die Seelsorge einschließlich der Beichte umfasste. Darüber hinaus wirkten Jesuiten als Missionare in China, Japan, Indien und Amerika.

Bis heute prägen Klöster das Bild unserer kulturellen und sozialen Landschaft, sei es durch wirtschaftliche Betriebe wie das Benediktinerkloster Andechs in Oberbayern oder die Straßenambulanz »Franz von Assisi« in Nürnberg. Immer auf der Suche, was wirkliche Nachfolge Jesu bedeutet und wie sie gelebt werden kann.

»Basiswissen Christentum« - der Glaubenskurs im Sonntagsblatt. Lesen Sie mit, machen Sie mit, diskutieren Sie mit!
 

 

Der Sonntagsblatt-Shop und das Sonntagsblatt-Blog.
 

 

Lesen Sie jede Woche auch das Sonntagsblatt-Titelthema, viele weitere interessante Artikel und Terminhinweise. Auch vor Ort immer gut informiert mit dem Sonntagsblatt: Sechs Regionalausgaben berichten über das, was an Ihrem Wohnort wichtig ist im evangelischen Bayern. Mit Gottesdienst-Anzeiger (München/Oberbayern, Nürnberg, Augsburg).
 

 

 


Valid HTML 4.01 Transitional

/news/aktuell/2010_06_18_01.htm
abgerufen 12.03.2010 - 05:22 Uhr

© Sonntagsblatt 1998-2010, ImpressumWebmaster
Angebote für Webmaster