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Dieser Artikel: Ausgabe 43/2009 vom 25.10.2009
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Für die Zukunft aufgestellt

Roland Gertz als neuer Direktor des Evangelischen Presseverbands in sein Amt eingeführt


Mit einem Gottesdienst im Münchner Literaturhaus ist der neue Direktor des Evangelischen Presseverbands für Bayern (EPV), Roland Gertz (48), am Freitagabend in sein Amt eingeführt worden. In seiner neuen Funktion steht der promovierte Theologe und kirchliche Medienfachmann an der Spitze des evangelischen Medienhauses, das mit rund 55 Mitarbeitern Träger des Sonntagsblatts, der Nachrichtenagentur epd, des renommierten Claudius-Buchverlags und Redaktionen für Hörfunk und Fernsehen ist.

Unterstützung von der Familie: Presseverbandsdirektor Roland Gertz mit Ehefrau Katharina Schiller und den Töchtern Anna (4) und Clara (6).
Foto: Dirk Johnen
   Unterstützung von der Familie: Presseverbandsdirektor Roland Gertz mit Ehefrau Katharina Schiller und den Töchtern Anna (4) und Clara (6).

Gertz, der vorher Referent im Landeskirchenamt (München) war, ist Nachfolger von Kirchenrat Hartmut Joisten (52), der als Lehrbeauftragter an die Abteilung Christliche Publizistik an der Theologischen Fakultät der Universität Erlangen gewechselt ist.

Im Einführungsgottesdienst unterstrich als zuständiger Medienreferent der Landeskirche, Oberkirchenrat Detlev Bierbaum, die Bedeutung der professionellen Publizistik für den bayerischen Protestantismus. Sie müsse sich neben ihrem kirchlichen Auftrag auch auf dem Markt bewegen. Der neue EPV-Direktor Gertz betonte in seiner Predigt die Aufgabe des Evangelischen Presseverbands, Medien mit christlichen Inhalten zu bieten. Das zentrale Medienhaus der Landeskirche habe dabei eine gute Perspektive, weil es sich den Herausforderungen und Chancen der Zukunft stelle.

Der Vorsitzende des EPV-Verwaltungsrats, Professor Christoph Lindenmeyer (Bayerischer Rundfunk), hob hervor, dass Unabhängigkeit und Professionalität für die evangelisch-christliche Publizistik unverzichtbar seien. Die Grußworte von Medienpartnern des EPV wurden auf ausdrücklichen Wunsch von Gertz und Lindenmeyer in Gedichtform vorgetragen.

Gertz, ein gebürtiger Mittelfranke, war nach Theologiestudium und Gemeindepfarramt wissenschaftlicher Assistent am Institut für Praktische Theologie in der Abteilung für Christliche Publizistik in Erlangen. Danach fungierte er als Referent für den Bereich Medien und Bildung im Landeskirchenamt, der Verwaltungszent­rale der rund 2,6 Millionen Protestanten. Gertz ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Frau ist Mitglied des bekannten evangelischen Frauenkabaretts Avantgardinen.

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Achim Schmid

 


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abgerufen 08.02.2012 - 23:35 Uhr

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