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Dieser Artikel: Ausgabe 51/2008 vom 21.12.2008
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Mit Geistern über den Weihnachtsmarkt

Rothenburg erlebt den Advent im Spagat zwischen Kommerz und Besinnlichkeit

Von Frank Wairer

Unter den vielen weihnachtlichen Attributen Rothenburgs ist es vielleicht dasjenige, das die wenigsten Touristen anlockt: das schwarz glänzende hölzerne Weihnachtsboot aus Tansania. Dieses Kunstobjekt afrikanischen Ursprungs, ein Geschenk des Partnerdekanats aus den 1980er-Jahren, steht zwischen Bänken und Säulen in der Jakobskirche. In den gedruckten Städteführern der zahllosen Weltenbummler sucht man es vergeblich.

 

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Unter anderem in den Regionalausgaben

  München und Oberbayern

Weihnachtszeit, Krisenzeit
Die »Münchner Insel« berät zwischen den Feiertagen Menschen, die am Fest der Liebe verzweifeln
Liebe, Harmonie und Lichterglanz: Kein kirchliches Fest weckt bei Menschen so hohe Erwartungen wie Weihnachten. Doch oft genug zerplatzt der Traum am Heiligabend, weil alte Familienkonflikte aufbrechen oder weil Einsamkeit unterm Christbaum doppelt schwer zu ertragen ist. Pfarrer Tilmann Haberer, evangelischer Leiter der Beratungseinrichtung »Münchner Insel«, über Illusion und Desillusion.

  Nürnberg

Frierende Rehlein und Pickelhauben
Dietrich Heber öffnet in Neustadt(Aisch) sein Weihnachtspostkarten-Archiv
Unsere Weihnachtspost lässt sich in drei Kategorien sortieren: die Einfallslosen zeigen Schneemann und Tannenzweig, die Traditionsbewussten grüßen mit alten Meistern. Weihnachtshasser präsentieren Fotos von tätowierten Nikoläusen mit barbusigen Engelchen am Palmenstrand. Es geht aber auch anders, nämlich schön und stilvoll. Und furchtbar kitschig. Und gelegentlich ebenfalls furchtbar daneben. Seit dreißig Jahren sammelt Dietrich Heber aus Dachsbach (Dekanat Neustadt/Aisch) Briefe und Postkarten.

  Augsburg und Schwaben

Bei blauem Himmel kommen die Flieger
Traumatisierten Flüchtlingen hilft der gemeinnützige Verein »Exilio« in Lindau
Nur selten lächelt Nurettin P., wenn er erzählt. Doch wenn er lächelt, blitzt es golden und silbern in seinem Mund. Seine Peiniger haben dem Kurden in der Osttürkei fast die Hälfte seiner Zähne ausgeschlagen. Doch das war wohl nur ein kleiner Teil der Folter, die Nurettin P. jahrelang immer und immer wieder erleiden musste.

  Ober- und Unterfranken

»Es geht nicht um den schnellen Euro«
Fundraising bei der Bayreuther Diakonie: Wie die Beziehung zu den Spendern gepflegt wird
Adventszeit ist Spendenzeit. Kurz vor Weihnachten haben Spendenaufrufe Hochkonjuktur. Die Briefe bekannter und weniger bekannter Organisationen scheinen sich von Jahr zu Jahr zu vervielfältigen. Fundraising allerdings funktioniert anders.

  Regensburg und Ostbayern

Wort Gottes unters Volk gebracht
In Neumarkt geht die »Bibelkneipe« ins sechste Jahr
Um Viertel vor acht war der Nebensaal im Neumarkter Gansbräu gut gefüllt. Regionalbischof Hans-Martin Weiss speiste genüsslich zu Abend und rund 50 Gäste bestellten Bier oder Mineralwasser. Dann brachte ein Musikstück von der Kontragitarre und der Steirischen die Gäste in Stimmung. In Neumarkt begrüßte Karl-Heinz Heidingsfelder zum ersten Abend der »Bibelkneipe«, die unter dem Thema stand, »was ist evangelisch, was ist katholisch?«

 

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abgerufen 09.02.2012 - 02:19 Uhr

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