Die Dettelsauer Wunderblume
Rudolf Schäfers Weihnachtsbild kann einen völkisch-pathetischen Pinselstrich nicht verleugnen
Von
Frank Wairer
»Über dieses Bild darf niemals ein Aufsatz geschrieben werden; denn es soll Evangelium sein und nicht eine Last.« Diesen Satz, am 6. März 1933 »bei der Übergabe des neuen Schäferbildes« gesprochen, notierte wenig später der Erlanger Theologieprofessor Hans Preuß über Rudolf Schäfers Gemälde »Wunderblume«.
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Unter anderem in den Regionalausgaben
München und Oberbayern
Unikate mit Geschichte
Sozialpsychiatrische Tagesstätten der Inneren Mission produzieren Weihnachtskarten in Serie
Weihnachten hat in den sozial-psychiatrischen Tagesstätten der Inneren Mission in München und Ebersberg dieses Jahr schon im März begonnen - das startete die Produktion von 1500 Weihnachtskarten.
Nürnberg
Die Hebung eines Bilderschatzes
Die einzigartigen Nürnberger »Zwölfbrüderbücher« werden digital erschlossen
Wer sich irgendwo auf der Welt damit beschäftigt, wie zum Beispiel ein Glockengießer oder ein Schuhmacher im Mittelalter arbeitete, kommt an dieser Bildersammlung nicht vorbei: Die 1200 Handwerkerbilder in den Hausbüchern der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen gelten als wichtigste Quelle zum Thema. Bis Ende 2008 werden die wertvollsten Bücher der Nürnberger Stadtbibliothek nun digital erschlossen.
Augsburg und Schwaben
Gesichter und keine Nummern
Seit 30 Jahren Flüchtlingsberatung in Augsburg
Das Schicksal der Flüchtlingsfamilie von Nazareth wiederholt sich täglich. Menschen müssen ihre Heimat verlassen. In ihrem Zufluchtsland ist es gut, wenn sich jemand ihrer annimmt. Die Augsburger ökumenische Flüchtlingsberatung war die erste Stelle dieser Art in Deutschland.
Ober- und Unterfranken
Luthers Ehefrau als Kirchenpatin
Bayerns jüngste evangelische Kirche wurde im Bayreuther Stadtteil Meyernberg eingeweiht
Eine historische Ehe war das Vorbild: Nun sind Martin Luther und Katharina von Bora die Paten für zwei Bayreuther Kirchen - in derselben Kirchengemeinde.
Regensburg und Ostbayern
Verwaiste Eltern
Eltern, die den Tod eines Kindes zu betrauern haben, gedenken in der Vorweihnachtszeit ihrer verstorbenen Kinder
Etwas Füchterlicheres ist für Eltern kaum vorstellbar, als den Tod eines eigenen Kindes betrauern zu müssen. Jahr für Jahr trifft es Tausende Eltern, die am Grab ihres Kindes stehen. Viele schließen sich bundesweit in Selbsthilfegruppen zusammen. Ein Ritual am zweiten Dezember-Sonntag hilft, den Schmerz auszusprechen oder auch sprachlos auszuhalten.
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