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Dieser Artikel: Ausgabe 51/2007 vom 23.12.2007
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Wie erleben Sie als Mesner Weihnachten?

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Die Weihnachtstage - »Hauptkampfzeit« in den Kirchen nicht nur für Pfarrerinnen und Pfarrer, sondern auch für Mesnerinnen und Mesner.

Johann Gottschling
Foto: wl

»Enger Zeitplan«

»Allein am Heiligen Abend feiern wir drei Gottesdienste. Der Zeitplan für alle nötigen Arbeiten ist eng. Vor dem Abendgottesdienst haben meine Frau und ich etwas Zeit, unsere Geschenke auszutauschen. Ins Bett komme ich erst weit nach Mitternacht. Und dann: schnell schlafen, denn am nächsten Morgen haben wir einen Abendmahlsgottesdienst. Aber ich freue mich, dass am Heiligen Abend so viele Leute in der Kirche sind.«

Johann Gottschling (59), Mesner in Bayreuth-St. Georgen

Christa Schmidt
Foto: sob

»300 Kerzen aufstellen«

»Schon der Advent war ziemlich turbulent, mit den ganzen Konzerten. Der Weihnachtsbaum soll die Gemeinde überraschen, daher warte ich mit dem Schmücken bis zum Nachmittag des 4. Adventsonntags. Außerdem werden wir für alle drei Weihnachtsgottesdienste fast 300 Kerzen aufstellen und fünf Minuten vor Beginn anzünden. Im Gottesdienst denke ich manchmal: Hast du auch alles erledigt?«

Christa Schmidt (40), Mesnerin in der Dreieinigkeitskirche, Regensburg

Monika Fleischmann
Foto: fwa

»Artistische Leistung«

»Man hat so viele Tage hintereinander Dienst! Wer mit Herz und Seele dabei ist, macht es gerne, aber man braucht Opferbereitschaft. Wir haben in der Gemeinde immer große Weihnachtsbäume und es ist fast artistisch, da oben die Lichter anzubringen. Heiligabend haben wir zwei Gottesdienste. Nach der lauten Adventszeit sind sie es, wo ich zur Ruhe komme und Weihnachten habe. Und dass die Kirche voll ist, ist fantastisch!«

Monika Fleischmann (55), Hilfsmesnerin, Dietersdorf bei Schwabach

Michael Minth
Foto: ms

»Erfüllter Stress«

»Es ist schon Stress, aber wenn zum Kindergottesdienst mit Krippenspiel 800 Eltern, Großeltern und Kinder in die Kirche kommen, dann will ich einfach, dass alles perfekt ist. Für mich ist das eine Erfüllung. Weihnachten entgegenzugehen ist für mich immer eine Freude. Am Heiligen Abend hilft in der Kirche meine ganze Familie beim Aufräumen mit - wir feiern dann zwischen Abend- und Spätgottesdienst.«

Michael Minth (47), Mesner der Kreuzkirche in München-Schwabing

WEIHNACHTEN

Meine Seele erhebt den Herrn. Der Lobgesang der Maria gehört zu den revolutionärsten Texten der Bibel. Von Peter Haigis. » lesen

Ein Lobgesang auf Gott. Das Magnifikat gehört zu den biblischen Texten, die am häufigsten vertont worden sind. Von Andreas Rössler. » lesen

Mit der Lore zum Inselgottesdienst. An Heiligabend fährt Halligpastor Matthias Krämer mit Postschiff und Lore zum Gottesdienst. » lesen

Das große Weihnachtspreisrätsel: das Finale. Knacken Sie auch die letzten Nüsse und gewinnen Sie einen von 100 wertvollen Preisen. » lesen

Durch Licht und Dunkel. »Die zwölf heiligen Nächte erleben: Ein Weg von Weihnachten bis Epiphanias. Von Jörg Zink. » lesen

Anti-Weihnachten der Ultraorthodoxen. In Jerusalems orthodoxem Viertel Mea Schearim ist der christenfeindliche »Nittel«-Brauch noch lebendig. Von Ulrich Sahm, Jerusalem. » lesen

»Das Blümelein so kleine...« »Es ist ein Ros entsprungen« - dieses Weihnachtslied gehört zu den beliebtesten und bekanntesten. Weniger bekannt ist, dass die letzten beiden Strophen in Oberfranken entstanden sind: Vor 200 Jahren wurde der oberfränkische Pfarrer und Lieddichter Fridrich Layriz (1808-1859) geboren. » lesen

 

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abgerufen 08.02.2012 - 10:51 Uhr

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