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Dieser Artikel: Ausgabe 12/2007 vom 25.03.2007
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Mehr Jugendkirche

Aus dem Bericht des Landessynodalausschusses


Die bayerische Landeskirche hat mehr Steuern eingenommen als erwartet. Der Landessynodalausschuss entschied, was mit dem Geld passieren soll.

Das Präsidium der Synode: Heidi Schülke (3.v.l.) ist die gewählte Präsidentin, stellvertretende Vorsitzende sind Rektor Heinrich Götz (2.v.l.) und Dorothea Deneke-Stoll (2.v.r.). Außen rechts Schriftführer Gerhard Ried und links die Jugendvertreterin Roswitha Rachinger.
Foto: Sauerbeck
   Das Präsidium der Synode: Heidi Schülke (3.v.l.) ist die gewählte Präsidentin, stellvertretende Vorsitzende sind Rektor Heinrich Götz (2.v.l.) und Dorothea Deneke-Stoll (2.v.r.). Außen rechts Schriftführer Gerhard Ried und links die Jugendvertreterin Roswitha Rachinger.

Die Haushaltssperre der bayerischen Landeskirche ist aufgehoben. Der Landessynodalausschuss (LSA) hat einem entsprechenden Beschluss des Landeskirchenrats zugestimmt, sagte die Synodale Herta Küßwetter im LSA-Bericht. Hintergrund sind die Zuwächse bei den Kirchensteuern: Bei den laufenden Steuern wurden 1,5 Millionen Euro mehr eingenommen als erwartet, so dass der Haushalt mit einem Plus von 3,86 Prozent abgeschlossen werden konnte.

Auch bei anderen offenen Anträgen und Eingaben aus der letzten Synode in Rummelsberg schloss sich der Ausschuss weitgehend den Empfehlungen der Fachausschüsse und des Landeskirchenrats an.

So wurde eine zusätzliche Projekstelle für eine Jugendkirche in Nürnberg grundsätzlich befürwortet. Eine halbe Stelle für Seelsorge in der Palliativarbeit im Universitätsklinikum München-Großhadern soll auf eine ganze Stelle aufgestockt werden.

Landessynode vor Ort: Beusch von Synodalen in der Justizvollzugsanstalt Ansbach.
Foto: Sauerbeck
   Landessynode vor Ort: Beusch von Synodalen in der Justizvollzugsanstalt Ansbach.

Eine Einmalzahlung für Pfarrerinnen und Pfarrer wurde dagegen abgelehnt. Mit dem eingesparten Geld sollen Stellen mitfinanziert werden, die sonst nicht besetzt werden könnten.

Außerdem informierte Küßwetter über ein Zusatzprotokoll zum Staatskirchenvertrag. Insgesamt werden sechs Lehrstühle in Bayern aufgegeben, betroffen sind vor allem Standorte, die Religionslehrer ausbilden. Die Fakultäten in München und Erlangen können ihr Angebot dagegen voll aufrechterhalten.

SYNODE

 

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epd

 


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abgerufen 08.02.2012 - 11:10 Uhr

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