NACHGEFRAGT
Im Dezember 2002 wurde Ursula Teresa Buske (44) als Priorin der Communität Casteller Ring eingeführt. Nach rund einjähriger Amtszeit zieht die gelernte Diplomkauffrau eine erste Bilanz.
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CCR
 Ursula Teresa Buske (44), Priorin der Communität Casteller Ring
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Was hat sich durch Ihr neues Amt für Sie persönlich verändert?
Buske: Eine Gemeinschaft sieht anders aus, wenn man in der Leitung steht. Es ist eine echte und schöne Herausforderung, Gestaltungsspielräume zu erkennen und zu nutzen. Ich lerne die Schwestern neu kennen und nehme an, dass das auch umgekehrt gilt. Mit meiner Arbeit im Schloss habe ich vertrautes Gelände verlassen. Durch die Tätigkeit am neuen Empfang bin ich aber weiterhin in den Betrieb eingebunden und kann mit den Gästen in Kontakt bleiben. Ich wollte nicht im Ordenshaus hinter einem Schreibtisch verschwinden, sondern ein Gefühl für den neuen Schwanberg mit seinen drei Gästehäusern bekommen.
Welche Veränderungen haben sich in der Communität und im Geistlichen Zentrum ergeben?
Buske: Mit der Einweihung des Jugendhofs im Mai wurde die letzte große Baumaßnahme abgeschlossen. Alle drei Tagungshäuser sind in Betrieb. Deshalb wurde eine Konzentration der Kräfte auf dem Schwanberg notwendig. Die Augsburger Station mit drei Schwestern wurde aufgelöst, auch wenn die Entscheidung schmerzlich war. Zwei Schwestern werden künftig im Meditationshaus St. Michael arbeiten, eine die Versorgung der älteren Schwestern mit übernehmen.
Welche Aufgaben stehen im laufenden Jahr an?
Buske: Nach den Jahren des Auf- und Umbaus beginnt jetzt die Phase der Konsolidierung. Eine besondere Aufgabe wird sein, die zurückkehrenden Schwestern beim Neuanfang auf dem Schwanberg zu begleiten. Und es ist natürlich eine Daueraufgabe, die Öffentlichkeitsarbeit des Geistlichen Zentrums aktiv zu gestalten. |
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COMMUNITÄT CASTELLER RING
Beständigkeit und Wandel - zwischen diesen Polen bewegt sich die 53-jährige Geschichte der Communität Casteller Ring (CCR). Bis heute halten die derzeit 36 evangelischen Ordensfrauen auf dem Schwanberg in Unterfranken fest am gemeinsamen Leben nach der benediktinischen Regel und den so genannten evangelischen Räten Gütergemeinschaft, Ehelosigkeit und mündiger Gehorsam. » mehr!  |