Keine Synode ohne Demo
»Ungedeihlichkeit« prägt das Verhältnis von Pfarrer und Kirchenvorstand in der Gemeinde Starnberg
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Petersen
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Diesmal waren es Mitglieder der Kirchengemeinde Starnberg, die nach Bad Reichenhall kamen, um im und vor dem Tagungsgebäude für den Verbleib von Pfarrer Ernst Kunas zu demonstrieren: »Unser Pfarrer bleibt«. In einem Ungedeihlichkeitsverfahren, das die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler leitet, wird derzeit untersucht, ob der Pfarrer die Gemeinde verlassen muss. Anlass des Verfahrens sind erhebliche Unstimmigkeiten zwischen der Mehrheit des Kirchenvorstands und dem Pfarrer, die mittlerweile zur Spaltung der Gemeinde geführt haben. Ein Initiativkreis hat inzwischen 934 Unterschriften für Kunas gesammelt.
Regionalbischöfin Breit-Keßler nahm die Demonstration gelassen auf: »Auf der Synode sind wir es gewöhnt, dass Menschen mit ihren Problemen kommen und darauf aufmerksam machen.« Auf Zahlenspiele darüber, welche Partei in Starnberg in der Mehrheit sei, wolle sie sich nicht einlassen. |
Auf einen Blick: Lesen Sie mehr im Themenspecial zur » Landessynode...
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