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Dieser Artikel: Ausgabe 40/2003 vom 05.10.2003
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Evangelische Publizistik soll in der Fläche präsent bleiben

Erklärung der bayerischen Regionalbischöfe


Regensburg/München. Trotz der Sparzwänge muss die Kirche nach Überzeugung der sechs Regionalbischöfe der evangelischen Landeskirche weiterhin in der Fläche präsent bleiben. Das gelte insbesondere für die professionelle kirchliche Publizistik, wie die Regionalbischöfe nach einem Treffen in Regensburg in einer Pressemitteilung betonten.

»Besonders in Gefahr« seien derzeit die Bezirksbüros des  Evangelischen Presseverbandes (EPV). Die Regionalbischöfe seien sich einig, so die Pressemitteilung, dass ehren- und nebenamtliche Mitarbeiter kirchlicher Medien eine hauptamtliche Begleitung in erreichbarer Nähe benötigen. Auch die Redaktionen von Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen seien auf einen hauptamtlichen, qualifizierten Ansprechpartner in der Region angewiesen. Die fünf Regionalbischöfe und die Regionalbischöfin reagieren mit ihrer Erklärung auf geplante Umstrukturierungen und Personalabbau im Evangelischen Presseverband. Wie EPV-Direktor Hartmut Joisten sagt, befinde sich der EPV in einer wirtschaftlich angespannten Situation. Diese Engpässe seien auf die allgemein schwierige Marktsituation in der Medienbranche und die kontinuierliche Reduzierung der kirchlichen Zuschüsse zurückzuführen.

»Um die Zukunft der Evangelischen Publizistik und ihren Auftrag zu gewährleisten, müssen wir uns weiter verändern«, so Joisten. Es sei zu begrüßen, dass die Regionalbischöfe die Bedeutung der regionalen Publizistik unterstreichen. »Gemeinsam mit den Regionalbischöfen werden wir wirtschaftlich vertretbare Lösungen finden, um die regionale Verortung der evangelischen Publizistik sicherzustellen«, betonte Joisten. Der EPV mit seinen rund 70 Mitarbeitern gibt den  Evangelischen Pressedienst (epd) und das Sonntagsblatt heraus. Mit der Evangelischen Funkagentur efa und dem Evangelischen Fernsehen efs engagiert er sich bei privaten Medienanbietern. Zum Haus gehört ferner der  Claudius-Verlag und die Agentur  epv.service .

Der Würzburger Dekanatsausschuss wies in einer Eingabe an den Landeskirchenrat darauf hin, dass eine Schließung des örtlichen epd-Büros »erheblichen Schaden für die öffentliche Präsenz der Kirche in Unter- und Westmittelfranken« verursachen würde.

as

 


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abgerufen 08.02.2012 - 11:08 Uhr

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