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Eintrag Nr.  Nachricht
335: 
2015-04-21 19:09:58
Jens Fertinger (70 Jahre, aus Ditterswind)

Zu »Das Böse, was man lässt ...« in Nr. 16 vom 19.04.2015

Vergiftete Hühner?
Mit Vergnügen las ich den Artikel von Andrea Seeger und fühlte mich sofort an meine Kinder- und Jugendtage erinnert. Doch an einer Stelle stockte ich und dachte, das kann doch nicht stimmen - wo hat Frau Seeger diesen »Unsinn« her? Steht doch in ihrem Bericht tatsächlich »Max und Moritz legen vergiftete Köder für das Federvieh aus ...« - Wer, so frage ich, möchte gerne mit Gift infizierte Hühner essen? Nicht mal Witwe Bolte! Richtig zitiert müsste es heißen:

Max und Moritz dachten nun:
Was ist hier jetzt wohl zu tun?
Ganz geschwinde, eins, zwei, drei,
Schneiden sie sich Brot entzwei,
In vier Teile, jedes Stück
Wie ein kleiner Finger dick.
Diese binden sie an Fäden,
Übers Kreuz, ein Stück an jeden,
Und verlegen sie genau
In den Hof der guten Frau.

Noch weiterhin viel Freude beim Lesen der Lausbubengeschichten »Max und Moritz« wünscht

Jens Fertinger, Ditterswind

Anmerkung der Redaktion: Vielen Dank für den Hinweis, wir haben das die Richtigkeit des Textes vergiftende Adjektiv entfernt!

 
332: 
2015-04-29 13:37:30
Emil Hanauer (aus Abtswind)

Zu »Bild der Trauer« (Bild der Woche) in Nr. 17 vom 27.07.2014
Druckausgabe, S. 3

Sie schreiben »Fast 150 christliche Studenten brachten somalische Schabab-Milizionäre ... um«. Wie konnten sich diese Studenten so zusammenrotten und andere Menschen umbringen? Kann man diese Studenten noch »christlich« nennen? Vielleicht war es aber auch umgekehrt, und die Milizionäre haben die Studenten umgebracht? Dann wäre das aber ein ziemlicher Fauxpas im Sonntagsblatt! Soll man das an den Deutschen Pressedienst melden?

Anmerkung der Redaktion: Lieber Herr Hanauer, es handelt sich um ein Missverständnis. Das (leider nicht eindeutig als solches erkennbare) Akkusativobjekt steht am Anfang des Satzes, die somalischen Schabab-Milizionäre waren diejenigen, die auf so traurige Weise handelten. Wir bedauern die missverständliche Formulierung, aber ein Fall für den Deutschen Presserat (den meinten Sie vermutlich) ist die Sache nach unserer Auffassung eher nicht.

 
331: 
2015-03-12 09:22:29
Harrach (69 Jahre, aus Frankfurt)

Zu »Hölzernes Weltwunder« in Nr. 7 vom 15.02.2015

Sehr geehrter Her Greif, von Frau Bock in Schweidnitz hatte ich Ihren Artikel erhalten. Ich habe ihn mit großer Freude gelesen und gratuliere Ihnen herzlich. Ich stelle immer wieder fest, dass man dieses Weltwunder nicht kennt und alle überrascht sind, wenn sie Fotos sehen und die Geschichte hören. Sie hatten die laufende Renovierung angesprochen. Ich engagiere mich, die fehlenden Eigenmittel von € 400.000 zu sammeln und wäre dankbar, wenn Sie darauf hinweisen könnten. Es gibt auch eine Internetadresse http://www.friedenskirche-schweidnitz.de, die Einzelheiten enthält. Besonders bemühe ich mich um Benefizkonzerte in anderen Friedenskirchen oder auch anderen Kirchen mit einer guten Akustik. Vier stehen bereits fest bei anderen fünf laufen Gespräche. Wenn Sie Möglichkeiten sehen, dafür Werbung zu machen, wäre das wunderbar. Ihre Kollegen hier in Frankfurt bei der Sonntagszeitung engagieren sich auch.

Mit herzlichem Dank und vielen Grüßen
Graf Harrach

 
   

 

Jax Guestbook v3.31 by Jack (tR), www.jtr.de/scripting/php

/leserbriefe/index.php?page=0&language=&guestbook_id=0&gmt_ofs=0
abgerufen 28.05.2015 - 05:39 Uhr

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