Sonntagsblatt - Leserbriefe
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2013-05-21 10:57:29 Michael Simonsen (37 Jahre, aus Poing) | http://www.christuskirche-poing.de
Zu »Angriff auf Kirche«, Nr. 21 vom 20.5.2013, Druckausgabe, Münchenteil Seite 18
Sie berichteten über den Fenstereinwurf in unserer Poinger Christuskirche. Unsere Gemeinde bedankt sich für den Artikel und fühlt sich getragen von der Solidarität und von Gott, der uns hilft. In einem Punkt haben Sie jedoch etwas nicht richtig dargestellt und etwas Wichtiges ausgelassen. Auf Beides möchte ich hiermit aufmerksam machen.
Es stimmt, dass wir einen Kirchturm bauen wollen. Gottseidank stimmt nicht, dass wir dieses Vorhaben nun nicht mehr realisieren könnten. Der Kirchturm kommmt und sogar bald! Allerdings belasten unverschuldete Mehrausgaben von 10.000 EUR eine Kirchengemeinde natürlich über Gebühr. Deshalb sind wir verstärkt auf Spenden angewiesen. Ob nun für den Kirchturm, den wir bauen, für unsere anteilig selbstfinanzierte Jugendmitarbeiterin, die wir brauchen, oder für das beschädigte Kirchenfenster, das wir ersetzen lassen müssen:
Bestimmen Sie selbst, wo Sie uns unterstützen möchten. Wir sind dankbar für jede Spende!
Unser Spendenkonto: Christuskirche Poing, Konto 660 266, KSPK München-Starnberg-Ebersberg, BLZ 702 501 50. Ihre Kirchengemeinde Poing |
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2013-03-24 12:47:03 Renate Ehrich / Rel Päd. (75 Jahre, aus Egenburg) Zu » Die Gesten des Papstes«, Nr. 13 vom 24.3.2013 In dem Artikel von Helmut Frank wird beschrieben, wie sich Papst Franziskus während seiner Wahl und der Einführung in sein Amt verhielt. Seine Bescheidenheit, sein Stil, seine Gesten und seine Christuspredigt fand bei Christen und Nichtchristen große Beachtung und Zustimmung. Die Hoffnung für die christlichen Kirchen wird neu beschworen und wahrgenommen. Den gleichen Raum nahm der spekulative Vorwurf ein, dass das Verhalten des jetzigen Papstes während der Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983) Anlass zu großer Kritik sei. Solange keine eindeutigen Beweise vorliegen, sollten wir uns an der Verbreitung dieser Spekulationen nicht beteiligen. Seine Kritiker innerhalb der katholischen Kirche werden nicht verstummen. Es wäre hilfreicher gewesen, wenn die Hauptgedanken seiner sehr beachteten Predigt noch ausführlicher im Sonntagsblatt Gehör gefunden hätten.
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2013-02-10 10:18:04 Marion Preis (66 Jahre, aus Schwaig bei Nürnberg) Zum Kommentar » Generation ADHS«, Nr. 7 vom 10.2.2013 Frau Mayer spricht mir mit ihrem Kommentar aus der Seele. Sehr oft wäre es nicht nötig, den Kinder Pillen zu geben. Als ich vor 60 Jahren in die Schule gekommen bin, war ich ein Kind , von dem der Hausarzt sagte: »Die hat Hummeln im Hintern!« Heute würde er sagen: »ADHS«. Die Lehrerin wurde den lebhaften Kindern gerecht, indem sie diese aufforderte, den anderen zu helfen. So war mitten in der Stunde eine Unterbrechung da, weil man seinen Platz wechseln musste. Und man war glücklich, weil die Lehrerin einem etwas zutraute. Bei den Hausaufgaben - eine Tafel voll umgedrehte Spazierstöcke = l - hat mir meine Mutter erlaubt, nach jeder fertigen Zeile einmal um das Haus zu rennen. All das hat Zeit gekostet. Diese Zeit war auch damals kostbar. Aber sie wurde in die Kinder investiert. Und das wäre auch heutzutage wichtig: Zeit für die Kinder haben. Die Zeit, die sie brauchen.
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