Sonntagsblatt - Leserbriefe
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2010-08-17 16:41:39 Karoline Rauh (47 Jahre, aus Herzogenaurach) Zu Ihrem interessanten Beitrag über die Evangelischen in Oberösterreich noch eine Ergänzung: Das evangelische Museum in Rutzenmoos ist keineswegs das einzige Museum in Österreich, das sich mit der Geschichte der Protestanten befasst. Ein weiteres, hochinteressantes Museum mit einer bedeutenden Sammlung historischer Schriften und Bücher ist das evangelische Diözesanmuseum in Fresach in Kärnten. Es ist untergebracht in einem der wenigen noch original erhaltenen Toleranzbethäuser. Im Jahr 2011 findet dort die Kärntner Landesausstellung »Glaubwürdig bleiben - 500 Jahre protestantisches Abenteuer« statt.
(Da werden wir selbstverständlich ebenfalls berichten. Markus Springer, Redaktion) |
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2010-08-06 13:28:22 M. Ulrich (61 Jahre, aus Markt Erlbach) Leserbrief zu » Kirchenpräsident statt Bischof«, Nr. 31/2010, Seite 13 Spricht man in Bayern vom Landesbischof weiß (fast) jeder, dass damit das Oberhaupt der evangelisch - lutherischen Christen gemeint ist. Für Verwirrung sorgt seit einigen Jahren der Begriff »Regionalbischof«! Vielleicht hat die/der eine oder andere vielleicht etwas zu geltungsbedürftige oder ehrsüchtige Amtsträger gemeint, der Titel Kreisdekan wird der Bedeutung dieses Amtes nicht so ganz gerecht. Nur nebenbei bemerkt: Ein »Regionalbischof« kann in keinster Weise mit einem Diözesanbischof gleichgesetzt oder verglichen werden, denn dann müssten wir unseren Landesbischof folgerichtig Papst oder Heiliger Vater nennen. Zum evangelischen Profil gehört der Landesbischof, zuständig für alle; die Kreisdekane, zuständig für jeweils mehrere Dekanate (= Kirchenkreis); die Dekane, zuständig für mehrere Kirchengemeinden (= Dekanat); die Pfarrer, jeweils zuständig für ihre Gemeinde und die Gemeinden haben Anspruch auf einen Pfarrer, keinen »halben« sondern einen »ganzen«. Bei allen Reform- und Sparüberlegungen der ev.-luth. Landeskirche sollte die flächendeckende Versorgung der Gemeinden mit Pfarrern, auch und besonders im ländlichen Raum, oberste Priorität haben. Mit freundlichen Grüßen! M. Ulrich |
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2010-08-03 14:17:43 Reichelt | http://sites.google.com/site/erweckungunderneuerun...
Zu: » Immer neue Chancen? Reinkarnation, Seelenwanderung und Wiedergeburt haben keine biblische Begründung«, Nr. 31 - 01.08.2010
Den Beitrag finde ich sehr einseitig und tendenziös. Man kann nicht einfach behaupten christlicher Glaube hätte nichts mit der Reinkarnation zu tun. Es gab und gibt christliche Denker in deren Weltbild sich die Reinkarnation, auch biblisch begründet, harmonisch einfügt. Es ist offensichtlich, dass wir Menschen bereits vor der Geburt eine Persönlichkeit sind (vgl. Jakob und Esau, die im Mutterleib miteinander rangen). Diese Sicht wird von der wissenschaftlichen Reinkarnationsforschung (Stevenson et al.) bestätigt. Der Theologe Karl Rahner meinte, dass die Reinkarnation vor allem auch die Zeit bis zur Auferstehung erklären könnte. Wie dem auch sei, der Reinkarnationsgedanke wird auch unter Christen immer populärer, und das mit zum Teil sehr guten Argumenten. Man schaue sich daraufhin nur einmal in christlichen Foren des Internets um. |
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2010-07-31 07:16:13 Rudolf Koch (54 Jahre, aus Erlangen) » Reinkarnation in Rothenburg«
Nr. 31 - 01.08.2010 Da hat sich aber ein riesiges journalistische »Sommerloch« im SONNTAGSBLATT aufgetan: Ich war reichlich entsetzt über die Titelgeschichte, die Art und den Umfang des Berichts über die RTL-Sendung »Mein erstes Leben« aus Rothenburg. Fünf Seiten (!) wurden diesem seichten Thema gewidmet! Ist das wirklich unsere Aufgabe, solch eine Sendung zu bewerben? Können die geschätzten Kollegen ihre Zeit nicht besser verwenden? Muss da erst ein Tourismusdirektor »leichtes Bauchgrimmen« haben? Ich habe da »schweres Bauchgrimmen«! Auseinandersetzung mit dem Thema »Reinkarnation«: ja! Aber auf dieser Ebene: nein! Immer mehr Menschen neigen dem unbiblischen Wiedergeburtsgedanken zu. Eine Werbung braucht das sicher nicht. Eher eine kritische Würdigung. Rudolf Koch, Erlangen-Tennenlohe
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2010-06-08 08:17:16 KRAUSE (65 Jahre, aus München) Betrifft: » Ein Machtpolitiker geht«
von Wolfgang Weissgerber
Nr. 22 - 30.5.2010
Der Artikel über Roland Koch war etwas sehr unbalanciert. Roland Koch wird unterstellt ein Ausländerfeind gewesen zu sein, weil er die Unterschriftenaktion zur doppelten Staatsbürgerschaft einführte. Der Kampagnentext und das Begleitmaterial boten dafür keinen Anhaltspunkt. Wer immer seine Unterschrift gab, musste sich als Rassist bezeichnen und der braunen Verwandtschaft zuordnen lassen. Das Ergebnis der damaligen Hessen-Wahl war auch eine Quittung für diese fahrlässige wie auch bösartige Verleumdung. Dabei wäre eine besonnene Stimme der Kirche hilfreich gewesen. Bis heute ist die Frage unbeantwortet, ob sich die Anweisungen des Korans, den Muslime höher bewerten als jede Verfasssung, mit den Bestimmungen des Grundgesetzes sich vereinbaren lassen. Auch ist die Frage die viele Christen bewegt noch offen: »Steht Deutschland zu einer von Christentum und Aufklärung geprägten Leitkultur oder finden wir uns mit einem unverbindlichen und beliebigen Nebeneinander verschiedener Kulturen ab?
Eckhard Krause, München
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