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Landesbischof und der Diakoniepräsident werben für Mitarbeitervertretungswahlen

»Gemeinsam stark für Kirche und Diakonie - aber auch für andere«

In den Dienststellen und Einrichtungen von Kirche und Diakonie werden in diesen Wochen neue Mitarbeitervertretungen gewählt. Der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich und der bayerische Diakoniepräsident Ludwig Markert werben in einem Aufruf für die Teilnahme an den Wahlen.

Falkenhausen, Ost

  Landesbischof Friedrich und Diakoniepräsident Markert.

Ohne das hohe Engagement der vielen haupt-, ehren- und nebenamtlich Beschäftigten könne der Auftrag der Kirche, das Evangelium in Wort und Tat zu verkünden, nicht umgesetzt werden, heißt es in dem gemeinsam unterzeichneten Aufruf. Dabei gehöre es zum Wesen des kirchlichen Dienstverständnisses, dass alle Mitarbeitenden sich in einer Gemeinschaft sehen, die sich durch Solidarität und Gleichberechtigung auszeichnet. Es entspreche daher dem kirchlichen Auftrag, gute Arbeitsbedingungen und die Achtung der Mitbestimmung ausdrücklich zu fördern. Vom 1. Januar bis 30. April 2003 werden in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in jeder ihrer Dienststellen Wahlen zu den Mitarbeitervertretungen und zu den Vertretungen der Jugendlichen und der Auszubildenden durchgeführt. Ebenfalls gewählt werden die Vertrauenspersonen der schwer behinderten Mitarbeitenden. Gemäß dem Mitarbeitervertretungsgesetz setzen sich die dort gewählten Vertreterinnen und Vertreter für die Anliegen der Beschäftigten ein und versuchen, bei Konfliktfällen im Gespräch mit der Dienststellenleitung gemeinsam gute Lösungen zu erarbeiten.

Friedrich und Markert rufen zu Respekt und Fairness in der Zusammenarbeit auf. Manche Dienststellen und Einrichtungen befänden sich in großen Veränderungsprozessen. »Diese können nur dann gelingen, wenn die Mitarbeitervertretung an den notwendigen Diskussionen beteiligt wird und alle Entscheidungsträger konstruktiv zusammenarbeiten«, heißt es in dem Papier. Gerade in Zeiten finanzieller Engpässe seien schwierige Entscheidungen zu treffen. »Gemeinsam rufen wir daher alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kirche und ihrer Diakonie auf, sich an den bevorstehenden Wahlen zu beteiligen.« Wörtlich heißt es: »Nutzen Sie Ihre Chance der Mitbestimmung! Denn nur gemeinsam sind wir stark - stark für uns, aber auch für andere.«

Gleichzeitig danken der Bischof und der Diakoniepräsident allen, die in der zu Ende gehenden Amtsperiode als Mitglied der Mitarbeitervertretung in ihrer Dienststelle gewirkt haben, und allen, die sich bereit erklären, für dieses wichtige Amt zu kandidieren.sob



sob


Nr. 3 - März 2003




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