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Der Weg zur Gemeinde muss kürzer werden

Im Schilderwald erkennbar sein

Woran erkennen Uneingeweihte kirchliche Gebäude? Bei den Kirchen selbst ist es die besondere Architektur. Gemeindehäuser, Pfarrämter und andere kirchliche Einrichtungen sind nicht so leicht zu identifizieren. Was für Insider kein Problem ist, kann für kirchlich Distanzierte ein Problem darstellen.


  Der einzige Regionalbischof, der sich ein Schild bestellt hat: Oberkirchenrat Ernst Bezzel vom Kirchenkreis Ansbach-Würzburg.

Foto: Kirchmeyer

Kirchliche Gebäude sollen deshalb von außen erkennbar werden. Das Amt für Gemeindedienst (Nürnberg) und die Projektstelle der Kommunikationsinitiative (München) haben deshalb die Aktion "Unsere Häuser bekommen Schilder" gestartet. 430 Schilder sind binnen sechs Wochen von Pfarrämtern und kirchlichen Einrichtungen angefordert worden. Über 300 Beratungsgespräche haben stattgefunden, um das in einem vierzeiligen Grunddesign erstellte Hinweisschild beispielsweise mit einem zusätzlichen Hinweis auf die Öffnungszeiten des jeweiligen Pfarramtes zu versehen. Jedes Schild wurde dabei individuell für das jeweilige Pfarramt entworfen, produziert und versandt.

Herbert Kirchmeyer

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Nr. 3 - März 2002



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