Mitarbeit bei Familienfreizeiten
Wer Lust hat und sich engagieren möchte, 2002 an Familienfreizeiten des Amts für Gemeindedienst als ehrenamtlicher Mitarbeiter teilzunehmen, setze sich bitte mit dem Amt in Verbindung. Gesucht werden engagierte Leute für die Schwerpunkte: Leitung, Kinder- und Jugendbegleitung. Als Vorbereitung dient eine Wochenendfreizeit vom 28. - 30. September im Jugendhaus Knappenberg (siehe Bild), wo sachkundige Referenten zur "Familienerholung" hinführen - und übrigens auch zum Jahresthema 2002: "Bewahrung der Schöpfung".
Amt für Gemeindedienst - Familienerholung, Sperberstr. 70, 90461 Nürnberg
Christa Flurer
Tel.: (0911) 4316-191
E-Mail: familienerholung@afg-elkb.de
Kinderkirche: "Vorsicht - entflammbar!"

Ein wenig brenzlig wird es in dieser neuen Arbeitshilfe für Kinderbibelwochen. Wie der Titel verrät, soll im Laufe der KiBiWo etwas entfacht werden: Lebensmut, Glaube und Vertrauen. Die Kinder und auch die Mitarbeitenden sollen in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden und trotz mancher negativer Erfahrung Lust bekommen, der Welt mit allen ihren Anforderungen und Reizen zu begegnen. Die bayerischen Arbeitshilfen der Kinderkirche - auf dem Kirchentag in Frankfurt ein Renner - sind zu beziehen über:
Amt für Gemeindedienst - Kinderkirche,
Sperberstraße 70, 90461 Nürnberg
Tel.: (0911) 4316-131
E-Mail: kinderkirche@afg-elkb.de
Bestellung im Internet: www.kirche-mit-kindern.de
Alle sind eingeladen - Abendmahl mit Kindern

Eine neue Handreichung zum Thema Abendmahl mit Kindern stellt die grundlegenden theologischen, gemeindepädagogischen und entwicklungspsychologischen Argumente zu Pro und Contra einer solchen Einladung vor.
Sie kostet fünf Mark plus Versand. Bestellung über:
Amt für Gemeindedienst - Kinderkirche,
Sperberstraße 70, 90461 Nürnberg
Tel.: (0911) 4316-131
E-Mail: kinderkirche@afg-elkb.de
Bestellung im Internet: www.kirche-mit-kindern.de
Finanzreferent Meier: Ehrenamtliche sind keine "Hilfsarbeiter auf Zeit"
Kirche bleibt verlässlich
Die bayerische Landeskirche wird nach Aussage ihres Finanzreferenten Claus Meier weiterhin eine "verlässliche Arbeitgeberin" sein. In den letzten Jahren habe die Landeskirche "strikt" darauf geachtet, dass die notwendigen Ausgabensteigerungen in einem "erträglichen, langfristig zu finanzierenden Rahmen" bleiben, sagte Meier in einem Interview mit der evangelischen Mitarbeiterzeitschrift "Unser Auftrag". Durch diese Finanzpolitik sei es gelungen, das gefährliche strukturelle Defizit abzubauen, dass die Kirche mehr ausgebe, als sie einnehme.
Eine generelle Entwarnung konnte der kirchliche Finanzchef jedoch nicht geben. Denn über die einzelnen Schritte der Steuerreform hinaus, die in ihren Auswirkungen berechenbar und damit planbar seien, macht der Kirche Meier zufolge vor allem die "demographische Entwicklung" zu schaffen: Nach den neuesten Prognosen werden in Bayern bis zum Jahr 2030 etwa 35 Prozent der Bevölkerung 60 Jahre und älter sein. Diese Menschen zahlen, wie Meier erläutert, dann in der Regel wesentlich weniger Steuern und damit auch deutlich weniger Kirchensteuerbeiträge.
In Zukunft wird, so die Prognose des Finanzreferenten, die Flexibilität bei kirchlichen Arbeitsplätzen immer wichtiger werden. Wer eine Aufgabe übernimmt, könne deshalb nicht mehr automatisch davon ausgehen, dass sich der Arbeitsplatz nie ändert: "Neue Inhalte und neue Prioritäten erfordern neue Arbeitsmethoden und veränderte Arbeitseinsätze des Einzelnen". Insgesamt sollte es in der Kirche zu einer größeren Arbeitsteilung kommen und sollten unterschiedliche Berufsgruppen stärker einbezogen werden.
In diesem Zusammenhang spielen auch die Ehrenamtlichen eine wichtige Rolle. Sie seien keine "Hilfsarbeiter auf Zeit", sondern "Profis" mit großen Fähigkeiten und Erfahrungen, die sie sich in ihrem Berufsleben erworben haben. Diese Menschen müssten dann auch die Möglichkeit haben, ihre Qualifikationen sinnvoll einzusetzen. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die "Hauptamtlichen und insbesondere die Pfarrerinnen und Pfarrer nicht den Anspruch haben, alles selbst zu tun, sondern die Arbeit der Ehrenamtlichen und der Hauptamtlichen sinnvoll koordinieren", betonte der Finanzrefernt.
Achim Schmid