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Kirche will neuen Qualitätsstandard einführen

Gütesiegel für Kindergärten

Ein eigenes "Gütesiegel" für Kindergärten hat die Bundesvereinigung der Evangelischen Kindertageseinrichtungen angeregt. Mit dieser Auszeichnung soll, so die Verbandsvorsitzende Ilse Wehrmann, die "Wettbewerbsfähigkeit" der Kindergärten gestärkt und anerkannt werden. Voraussetzungen für die Verleihung des Siegels soll eine "kontinuierliche Qualitätskontrolle und -entwicklung" sein. Bei den zuständigen Kirchenleitungen der evangelischen und katholischen Kirche ist dieser Vorstoß offensichtlich auf fruchtbaren Boden gefallen: Die beiden großen Kirchen wollen bis März 2002 allgemein gültige Kriterien für ein derartiges Siegel schaffen.

Ein Vorbild für diese Aktion könnte das inzwischen eingeführte kirchliche Gütesiegel "Arbeit Plus" sein. Mit diesem begehrten Zertifikat werden Unternehmen ausgezeichnet, die aktiv Arbeitsplätze schaffen, "soziale Maßstäbe" setzen und sich "innovativ" um die Zukunft der Arbeitsgesellschaft verdient gemacht haben. Dadurch könne das Siegel "Arbeit Plus" zu einem "Hoffnungszeichen" für die Beschäftigten sowie für die von Arbeitslosigkeit bedrohten und betroffenen Menschen werden, betont der EKD-Ratsvorsitzende Manfred Kock.

Für die Vergabe des Siegels werden strenge Maßstäbe angelegt: Nach einer entsprechenden Bewerbung müssen die Unternehmen in einem Fragebogen Auskunft geben über quantitative Entwicklungen, wie etwa Beschäftigtenzahl, Chancen der Auszubildenden auf Übernahme und Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung. Danach müssen Geschäftsleitung und Belegschaftsvertretung in einem zweiten Fragebogen und in einem ausführlichen Gespräch Rede und Antwort stehen.

Die so zusammen gekommenen Daten prüft und ananlysiert das unabhängige "Institut für Wirtschafts- und Sozialethik" an der Philippsuniversität Marburg und vergibt dann das Güte-Siegel. Informationen gibt die Evangelische Kirche in Deutschland (Kirchenamt, Herrenhäuser Str. 12, 30418 Hannover, Tel (0511) 2796-0) oder über das Internet (www.arbeit-plus.de).


Nr. 5 - April 2001





Kirchliche Berufe müssen attraktiver werden

Die Zahl der Studienanfänger und Auszubildenden in kirchlichen Berufen hat in den letzten Jahren abgenommen. Sind kirchliche Berufsfelder nicht mehr attraktiv? Wie reagiert der Arbeitgeber, die Kirchenleitung auf diese Tendenz?
 
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Serie: Warum ich in der Kirche mitarbeite (5): Sebastian Walter

In jeder Ausgabe werden wir hier einen ehrenamtlichen Mitarbeiter oder eine ehrenamtliche Mitarbeiterin aus der kunterbunten Schar der mehr als 130.000 Ehrenamtlichen in der bayerischen Kirche näher vorstellen.

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Hauptamtlicher Dilettantismus

Über Ehrenamtliche lässt sich trefflich schwadronieren - im internationalen Jahr der Freiwilligen, das die UNO 2001 proklamiert hat, ganz besonders. Dabei sind es, hat unsere Autorin festgestellt, vor allem die Hauptamtlichen, die sich über das Ehrenamt auslassen. Sie muss es wissen, denn sie ist durch und durch eine "Ehrenamtlerin".
 
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Eine Auswahl wichtiger Veranstaltungen und Termine für Mitarbeitende in der Kirche

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Surftipps für Mitarbeitende in der Kirche

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    Beschnüffeln, bekriegen, besprechen, bearbeiten
  • Leitbildentwicklung im Team: Ein Leib, viele Glieder
     
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