Liebe Leserinnen, liebe Leser,
was steht an in diesem neuen Jahr für diejenigen, die in der Kirche, wie auch immer, sich engagieren? Doch noch bevor man erwartungsvoll in die Zukunft blickt (der Ökumenische Kirchentag ist so ein verheißungsvoller Lichtblick), sieht man sich von der konkreten Gegenwart konfrontiert, und die ist eine zunächst rein materielle Angelegenheit: Die angespannte Finanzsituation in der Kirche hat für viele etwas diffus Bedrohliches an sich, andere sehen wieder gerade darin eine Chance: nämlich sich zu konzentrieren auf das Wesentliche.
Mitarbeitende in Kirche und Diakonie müssen darauf achten, wie das gerade sie trifft, je nachdem, ob sie hauptamtlich oder ehrenamtlich sind und ob es letztlich ihr Dasein in der Kirche verändert. Nur einmal polemisch gedacht: Werden da, im Notfall sozusagen, Ehrenamtliche plötzlich zu Lückenbüßern, Lückenfüllern und damit zu Konkurrenten der Hauptamtlichen, weil sie nun einmal die billigeren Mitarbeitenden sind?
Nun ja, nur eine Polemik. In Wirklichkeit sind sich doch alle in Kirche und Diakonie einig: Wir ziehen alle an einem Strang. Und es geht allein um die Antwort auf die Frage: Was ist wichtig zu tun für die Sache der Kirche heute?
Lutz Taubert
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