Liebe Leserinnen, liebe Leser,
es wäre ein hoch gestecktes Arbeitsziel, dass Kollegen und Kolleginnen einander wahrnehmen und damit auch schätzen lernen, was der andere macht. Genau dieses hat sich die Landeskirche gesetzt und folgenden Slogan auf ihre Kirchenfahne geschrieben: »Kultur der gegenseitigen wertschätzenden Wahrnehmung«. Das klingt zwar akademisch und vor allem furchtbar unpersönlich, weil die Menschen, die diese Kultur entwickeln sollen, nicht genannt werden. Aber von der Sache her ist damit etwas höchst Erstrebenswertes formuliert. Alle Mitarbeitenden in unserer Kirche, ob hauptberuflich oder ehrenamtlich, bringen ihre Fähigkeiten ein, um Aufgaben zu bewältigen. Nur im Zusammenspiel aller gelingt es, Arbeitsziele zu erreichen.
Das neue Handlungsfeldkonzept soll dazu dienen, die Arbeit der vielen Bereiche in unserer Kirche sichtbar zu machen. Erst wenn etwas wahrgenommen wird, kann es auch gesehen und geschätzt werden. So kann eine neue Wahrnehmungskultur entstehen. Was es mit den noch weit gehend unbekannten Handlungsfeldern auf sich hat und was mit dem neuen Konzept noch erreicht werden soll, versucht der nebenstehende Beitrag zu beleuchten.
Ihr Helge Neuschwander-Lutz
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