Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Gewerkschaft ver.di hält es für ein Märchen, wenn dauernd von explodierenden Kosten im Gesundheitswesen gesprochen wird. Bei einem Vergleich der Gesundheitskosten mit den Bruttoinlandsprodukt, was nach Ansicht der Gewerkschaft die zutreffenden Vergleichsgrößen sind, lässt sich diese Explosion als Luftnummer überführen. Vielmehr seien die Einnahmen drastisch zurückgegangen, weil die Unternehmen sich weit weniger als noch vor Jahren an den Kosten der Sozialversicherung beteiligten. Das macht aus der Kostenexplosion einen Einnahmen-Einbruch.
Dass nun ausgerechnet bei den Müttern erheblich an »Gesundheitskosten« gespart werden soll, indem sie nun für eigene Kuren oder Kuren mit ihren Kindern größtenteils selbst zahlen sollen, hat zu massiver Kritik durch Sozialeinrichtungen und Kirchen geführt. Die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) hat ihren angekündigten Sparkurs daraufhin schleunigst korrigiert.
Mehr zum Thema »Sparen an Mutter und Kind« können Sie auf dieser Seite lesen. Fortan wird eine Seite dieser Beilage eine Informationsseite für Aktive sein. In dieser Ausgabe finden Sie das erste Aktiven-Info hier.
Ihr Helge Neuschwander-Lutz
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