Lutz Taubert

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

kirchliches Arbeitsrecht geht Hauptamtliche zuerst an, aber ebenso die ehrenamtlichen Mitarbeiter. Arbeitsrecht regelt das Miteinander aller am Arbeitsplatz Kirche.

Wie die Kirche als "Dienstgeberin" mit ihren "Dienstnehmern" und "Dienstnehmerinnen" umgeht, zeigt, wie die so oft beschworene Dienstgemeinschaft aller, die da vom Bischof bis zur Reinigungskraft, von der Oberkirchenrätin bis zum Sozialarbeiter reicht, in der Wirklichkeit des kirchlichen und diakonischen Alltags funktioniert.

Es gibt gute Gründe, die Gewerkschaft wieder auf den kirchentypischen "Dritten Weg" zurückzuholen, auf dem kirchliches Arbeitsrecht exekutiert wird (siehe Thema). Nicht nur weil Gewerkschafts- und kirchliche Positionen etwa im Bereich der Sozialpolitik nahe oder gar deckungsgleich sind. Sondern auch ganz einfach deshalb, weil der "Dritte Weg" nur dann legitimiert ist, wenn die für Kirche und Diakonie gewichtigen Arbeitnehmer-Organisationen - und dazu zählt nun einmal die ÖTV / ver.di - auch daran mitwirken.

Seien wir also gespannt auf die Mitwirkung eines neuen alten Mitstreiters, der bisher mit Demonstrationen vor der Landessynode aufwartete und künftig am Verhandlungstisch direkt gegenüber den Dienstgebern Platz nehmen könnte.


Ihr Lutz Taubert
Stellvertretender Chefredakteur Sonntagsblatt


Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Verbände, Gruppen, Einrichtungen im Raum des bayerischen Protestantismus sind herzlich eingeladen, sich an Kirche konkret & kontrovers zu beteiligen. Schreiben oder e-mailen Sie uns überregionale Veranstaltungshinweise, personelle Veränderungen, Nachrichten, Themen. Kirche konkret & kontrovers erscheint immer zum ersten Sonntag eines Monats. Redaktionsschluss ist am 15. des Vormonats. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit!

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Projektleiter: Lutz Taubert.
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Nr. 7 - Juni 2001



Der Sprung über den eigenen Schatten

Der "Dritte Weg", den sie seit über zwanzig Jahren bekämpft, scheint der Gewerkschaft in Bayern nun plötzlich doch begehbar - wenigstens für einen befristeten Test.
 
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Warum ich in der Kirche mitarbeite (7): Eberhard Gudd, Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle Ansbach

Hauptamtliche in der Diakonie, deren es etwa 41 000 in Bayern gibt, müssen sich gelegentlich die Frage gefallen lassen, wie sie es eigentlich mit ihrem Glauben halten. Einmal abgesehen davon, ob diese Art von Rechtfertigung einem christlichen Dienstgeber angemessen ist: Es gibt gerade in der tätigen Nächstenliebe die wundervollsten Beispiele, wie Tun und Glauben zusammengehen.

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  Qualifikation:
  Aus Ehrenamtlichen werden
  Profis
  IA - Keine Eselei
  Jedem Mitarbeiter sein Handbuch

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Eine Auswahl wichtiger Veranstaltungen und Termine für Mitarbeitende in der Kirche

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Surftipps für Mitarbeitende in der Kirche

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Werkstatt Teamwork (2): Gruppenleitung lässt sich lernen

  Mitwachsen in der Gruppe

  Übung:
  Wer hat welche Funktion?
 
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Evangelische Vielfalt: Es gibt eine beinahe schon unübersehbare Vielzahl von Ämtern, Werken, Diensten, Arbeitsgemeinschaften, freien Verbänden und Vereinen. Von wohl allen könnten haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter irgendwie profitieren; zumindest ist es interessant und anregend, von ihrer Arbeit zu hören. "Kirche konkret & kontrovers" stellt unter dieser Rubrik wichtige Adressen vor.

Diesmal: Gewerkschaft ver.di


 
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