Lutz Taubert

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die UNO hat ihnen ein ganzes Jahr gewidmet und nennt sie Freiwillige. Unter Christen spricht man lieber von den "ehrenamtlich Tätigen". Die Zahlen sind allgemein bekannt: Jeder und jede Dritte in Deutschland ist ehrenamtlich engagiert. So viele wie seit je - der Drang zum Ehrenamt ist, entgegen Unkenrufen, ungebrochen.

Neu aber ist dies: Wer sich heute in Deutschland engagiert, macht das vor allem, um auch selbst etwas davon zu haben: Spaß, Sinn und Abwechslung in der Freizeit.

Es sind nicht mehr die traditionellen Motive allein - Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft, die uns zum Ehrenamt bringen. Selbstverwirklichung - alter 68er-Begriff - ist daneben auch gefragt.

Ist das schlimm? Ich meine nicht. Mitarbeit in Kirche und Gesellschaft soll befriedigen, soll auch Spaß machen. Ringelnatz hat einst gedichtet: "Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben!" Man streiche das Wörtlein "kein" in diesem Reim. Ich möchte wetten, dass es heute genau anders herum ist: Wer sich engagiert, ist vielleicht sogar glücklicher und fröhlicher als andere.


Ihr Lutz Taubert
Stellvertretender Chefredakteur Sonntagsblatt


Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Verbände, Gruppen, Einrichtungen im Raum des bayerischen Protestantismus sind herzlich eingeladen, sich an Kirche konkret zu beteiligen. Schreiben oder e-mailen Sie uns überregionale Veranstaltungshinweise, personelle Veränderungen, Nachrichten, Themen. Kirche konkret erscheint immer zum ersten Sonntag eines Monats. Redaktionsschluss ist zwölf Tage vor diesem Termin. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit!

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Nr. 3 - Februar 2001



Wer in der Kirche im Besuchsdienst mitmacht oder sich in der Jugendarbeit engagiert, hat häufig keinen hauptamtlichen Ansprechpartner. "Wie kann ich Unterstützung kriegen?" oder "Wie kann ich meine Tätigkeit verbessern?" sind Fragen, mit denen Engagierte häufig allein bleiben. Es fehlt an Begleitung. Damit sich das ändert, gibt es nun einen Leitfaden für das erfolgreiche Abhalten von Jahresgesprächen mit Ehrenamtlichen.
 
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Serie: Warum ich in der Kirche mitarbeite (3): Brigitte Thomke aus Schwarzenfeld
In jeder Ausgabe werden wir hier einen ehrenamtlichen Mitarbeiter oder eine ehrenamtliche Mitarbeiterin aus der kunterbunten Schar der mehr als 130.000 Ehrenamtlichen in der bayerischen Kirche näher vorstellen.

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Die Vertrauensperson im Kirchenvorstand
Dreh- und Angelpunkt der Gemeinde

Ein Amt mit vielen Möglichkeiten und Chancen
Vertrauensfrau Gisela Wild berichtet über Ihre Arbeit

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Eine Auswahl wichtiger Veranstaltungen und Termine für Mitarbeitende in der Kirche

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Schwere Zeiten für die Arbeitsrechtliche Kommission (ARK). Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn die Ereignisse der letzten Wochen und Monate zu einem Gesamtbild zusammengesetzt werden. Die 16 Personen - jeweils acht auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite und zu gleichen Teilen aus Diakonie und Landeskirche -, kümmern sich um die arbeitsrechtlichen Regelungen in Bayern (so zum Beispiel die Bezahlung nach AVR, die Gehälter angeglichen an den Bundesangestelltentarif sichert). Die Vertreter haben derzeit keine leichte Aufgabe.
 
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  • Neuer Mann für     Gemeindeentwicklung
  • Zusätzlicher Termin
  • Fortbildungsprospekt
  • Fortbildungsangebote
     
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