• Wenn die Firma pleitegeht
    Er hat Windkraftanlagen gebaut, in alle Welt verkauft und über 700 Mitarbeitern Lohn und Brot gegeben. Politiker und Promis gaben sich bei ihm die Klinke in die Hand. Als Christ wusste er um seine soziale Verantwortung. Und so gab er auch jenen eine Chance, die sonst oft abgeschrieben werden: Schulabbrechern, Sonderschülern, entlassenen Strafgefangenen. Dann kamen die Finanzkrise, die Firmenpleite, der eigene Absturz. Wie geht Joachim Fuhrländer damit um?
  • Moment der Menschlichkeit
  • ZEITZEICHEN
  • Die geheime Kirche
    Kardinal Rainer Maria Woelki, designierter Kölner Erzbischof, diente seinem Vorgänger Joachim Meisner viele Jahre als »Geheimsekretär«. Als Bischofskaplan war er zur Verschwiegenheit verpflichtet. Streng geheim geht es regelmäßig auch bei den katholischen Bischofsernennungen zu - daran hat sich unter dem weltoffenen Papst Franziskus wenig geändert. Die Kirche tut sich weiter schwer mit Demokratie und Transparenz. Auch die Forderung nach mehr Mitsprache stößt auf taube Ohren.
  • Die »Kopf-nach-unten-Generation«
    Das Wort von der »Down-Head-Generation«, der »Kopf-nach-unten-Generation«, macht die Runde. Gemeint sind Jugendliche, die - egal, wo sie unterwegs sind - nur auf ihr Handy starren. Zwar gibt es noch keine speziellen Kriterien zur Diagnose von »Medienabhängigkeit«. Sicher ist aber, dass sich Jugendliche durch ungehemmte Nutzung der neuen Medien in mehrfacher Hinsicht schaden können. Das Modellprojekt ESCapade sucht Wege zur Abhilfe - und bindet die ganze Familie mit ein.
  • Ein Zaun zum Staunen
    Zu ihrem 100. Geburtstag hat sich die Landsberger Kirchengemeinde etwas Besonderes geschenkt: Gemeinsam mit ihren katholischen Geschwistern bastelte sie um ihren Pfarrgarten herum einen 35 Meter langen Bibelzaun.
  • Trauer, Tochter, Enkelin
    Frau K. (67) würde gerne mal wieder ihre kleine Enkelin sehen. Vor allem jetzt, da gerade ihr Mann gestorben ist.
  • Wut in der Bibel
    »Lassen Sie Ihre Wut doch mal zu!«, empfehlen viele Psychoratgeber. Aber wie geht das - und wo sollte man seine Wut eher im Zaum halten? Die Bibel kennt das Problem und gibt bemerkenswerte Tipps für den Umgang mit der Wut.
  • »Als würde man auf Eierschalen laufen«
    Manchmal gibt es beim Thema Religion eben doch etwas zu lachen: Filmkomödien wie »Monsieur Claude und seine Töchter« (in den deutschen Kinos ab 24. Juli) zeigen, wie man sich entlang religiöser Klischees streiten und zusammenraufen kann.
  • Digitale Zivilgesellschaft
    Michael Seemann, Jahrgang 1977, studierte Kulturwissenschaft und betreibt seit 2010 das Blog »CTRL-Verlust« zunächst bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, später auf eigene Faust. Mit seinen Thesen zum »Kontrollverlust« im und durch das Internet hat sich Seemann einen Namen als »Internet-Philosoph« gemacht. In der Männerdomäne Internet gilt Seemann als »Netzfeminist«: Er tritt nur auf Konferenzen auf, bei denen auch Frauen sprechen. Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung werde es unter den Bedingungen des Netzes nie mehr geben wie zuvor, sagt Seemann, weil es niemanden gibt, der sie effektiv schützen kann.
  • Jürgen Moltmann twittert. Nicht.
    Der Schöpfer der »Theologie der Hoffnung«, Jürgen Moltmann, ist auch auf Twitter vertreten. Sogar mit einer täglichen Botschaft. Allerdings ohne sein Wissen.
  • Ohne Pfarrer, aber mit Bischof
    Gerade einmal 236 Einwohner hat das Örtchen im Dekanat Bad Windsheim. Überragt wird es von seiner Kirche, umfasst von einer mächtigen Steinmauer. Am Wochenende steht die Gemeinde Kopf, dann feiert sie das 800-jährige Jubiläum von Kirche und Dorf.
  • »Selbst im Libanon war es besser«
    Wie schwierig der Start für Asylbewerber in Deutschland ist, zeigt sich derzeit an allen Orten. Doch selbst sogenannte Kontingentflüchtlinge, die auf ausdrückliche Einladung der Bundesregierung hin in dieses Land kommen, stoßen auf Organisationschaos und überforderte Behörden.
  • Knotenpunkt im Jakobswegenetz
    1970 zählte man in Santiago de Compostela 68 Gäste, die zu Fuß auf dem Jakobsweg gekommen waren. 2013 waren es nach Angaben des dortigen Domkapitels 215.880. Seit der Renaissance des Jakobspilgerns gehört Nürnberg - wie auch schon im Mittelalter - zu den wichtigsten Knotenpunkten im deutschen Wegenetz.


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