• Das Böse, was man lässt ...
    »Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen.« 150 Jahre gibt es sie jetzt, die Lausbubengeschichten, geschrieben von Wilhelm Busch. Mit den sieben Streichen der Bildergeschichte feierte der norddeutsche Dichter und Zeichner seinen Durchbruch. Zu diesem Zeitpunkt war er 33 Jahre alt und wahrlich nicht auf Rosen gebettet. Die bösen Buben, so schlecht sie auch waren, machten Buschs Leben besser.
  • First Lady for President
  • ZEITZEICHEN
  • Der sensible Grantler
    So sensibel er in seinen Büchern Geschichten erzählen konnte, so polterig eckte er an, wenn er sich politisch äußerte. Jetzt ist seine markante Stimme verstummt. Günter Grass starb im Alter von 87 Jahren in Lübeck.
  • Quälende Selbstvergleiche
    Was Harry Potter und das Osterlachen gemeinsam haben: ein Trick gegen quälende Stimmen im Kopf.
  • Scharf und gesund
    »Hat sieben Häute, beißt alle Leute«, heißt es in einem Kinderrätsel. Gemeint ist die Zwiebel. Sie ist nicht nur ein vielhäutiges und scharfes Gemüse, sondern bietet auch schnelle Hilfe bei Erkältungen.
  • Der Radikale
    Da steht ein Mann in ein grobes Gewand gehüllt im Fluss, blickt gen Himmel und predigt von Taufe und Umkehr. Eine merkwürdige Erscheinung muss er gewesen sein, dieser Bußprediger, der den Christen als Wegbereiter Christi gilt. Johannes lebte in der Wüste, hielt beeindruckende Reden und praktizierte eine neue Art der rituellen Waschung: die Taufe, in der Umkehrwilligen Sündenvergebung zugesagt wurde.
  • Faszination Gregorianik
    Gregorianischer Gesang wird üblicherweise im katholischen Kloster ausgeübt und gelehrt. Pfarrer Weking Weltzer aus Bammersdorf (Dekanat Forchheim) erschließt die mittelalterliche Musik für ein evangelisches und ökumenisches Publikum - mit wachsendem Erfolg.
  • Stricken in Echtzeit
    So falsch, dass es schon wieder richtig ist: Nach diesem Grundsatz zeigt der norwegische Sender NRK stundenlang Menschen beim Stricken, Lachsfischen oder Holzhacken. BR-alpha hat Slow TV nach Deutschland gebracht.
  • Göttliches Talent, mieser Charakter
    Kann es sein, dass jemand mit einem künstlerischen Jahrhundert-Talent gesegnet ist, charakterlich aber ein ganz übler Widerling? Leider ja, beweist eine neue Mozart-Biografie.
  • Einblicke in ein unbekanntes Land
    Der Teheraner »New York Times«-Korrespondent Thomas Erdbrink ist einer der wenigen westlichen Journalisten, die im Iran leben und von dort berichten. In einer sehenswerten Dokumentationsreihe gibt der mit einer Iranerin verheiratete Niederländer Einblicke in ein unbekanntes Land voller Widersprüche.
  • Mut in den Wechseljahren
    weise« wirft die 53-Jährige einen Blick auf diese spannende Lebensphase. Es soll ein Ratgeber und Mutmach-Buch zugleich sein. In den kommenden Wochen liest sie in und um Aschaffenburg mehrmals aus ihrem Werk.
  • »Es geht um die Kinder«
    Oft ist die Konfirmation das erste große Fest, das Familien nach einer Trennung feiern. Viele Eltern fürchten dann Konflikte. Geht es nach den Jugendlichen, ist die Lösung einfach: Sie stehen im Mittelpunkt, und das sollen alle respektieren.
  • Kein Platz mehr auf dem Tafel-Markt?
    Menschen in Armut, die auf preiswerte Lebensmittel der Tafel angewiesen sind, gibt es in Nürnberg viele. Eine »Konkurrentin« der Tafel ist deren Vorstand aber ein Dorn im Auge.


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