Sonntagsblatt Bayern - Evangelische Wochenzeitung für Bayern

Ausgabe 42 vom 19.10.2014

  • Münchens protestantische Leerstelle
    »Evangelisch präsent - Kirche gestalten für die Stadt«: Mit seinem Titel und mit seinen vielfältigen Themen hat der 28. Evangelische Kirchbautag, der am vergangenen Sonntag in München zu Ende ging, immer wieder auf eine Leerstelle verwiesen. »Evangelisch präsent«- was soll das heißen in einer Stadt, die Hauptstadt auch einer evangelischen Landeskirche ist, in deren historischer Altstadt es aber kein erkennbares bauliches Zeichen der Protestanten gibt?
  • Mehr als ein Notfall-Löschtrupp
  • ZEITZEICHEN
  • Seelsorge macht Sinn
    In einer Zeit, in der psychische Erkrankungen und »Burn-Out-Syndrome« immer mehr zunehmen, wird die psychosoziale Betreuung von Menschen immer wichtiger. Die Diakonie Bayern zeichnet jetzt drei ehrenamtliche Projekte aus: die ehrenamtliche Sitzwache des Krankenhauses Martha-Maria in Nürnberg (1. Preis), die Online-Telefonseelsorge in Bamberg (2. Preis) und die Trauerarbeit der Diakonie in Nersingen (3. Preis).
  • Zutiefst verwundet
    Sie half den Ärzten und Pflegern, die Todkranke bei Monrovia betreuten. Dann bekam die Amerikanerin selbst Fieber, ausgerechnet an ihrem Geburtstag. Es war Ebola, doch sie überlebte.
  • Wofür sollen die Mehreinnahmen verwendet werden?
    Die beiden großen Kirchen in Deutschland werden in diesem Jahr so viel Geld einnehmen wie nie zuvor. Das Kirchensteueraufkommen wird nach den Rekordjahren 2012 und 2013 im laufenden Jahr noch einmal um vier bis fünf Prozent steigen. Aber wofür sollen die zusätzlichen Einnahmen investiert werden?
  • »Dann nahmen wir den Schlüssel weg«
    Das Autofahren im Alter aufzugeben, ist für viele Menschen schwer. Nur ungern verzichten sie auf Selbstbestimmung und Mobilität. Angehörige sind oft hilflos.
  • Wenn Kinder das Elternhaus verlassen
    Frau K. genießt ihr Familienleben sehr, doch ihre Kinder sind allmählich dabei, flügge zu werden. Wie wird es sich anfühlen, wenn das Haus leer ist - ohne Kinderlachen, Streiten, verrückte Ideen, Überraschungspartys?
  • Heuchelei
    »Weh euch, ihr Heuchler!« Geht es um Heuchelei, zeigt Jesus wenig Nachsicht. Er wusste um die Hartnäckigkeit dieser schlechten Eigenart. Was Gott und die Bibel über Heuchelei sagen, sollten sich die Heuchler unserer Tage hinter die Ohren schreiben.
  • Je grauer, desto schlauer
    »Warum unser Gehirn ab dem 50. Lebensjahr besser wird«, lautet der überraschende Titel eines Vortrags, den Hirnforscher Martin Korte mit Unterstützung der Kirchengemeinde Berg diesen Sonntag in Starnberg hält. Der Neurobiologe aus Braunschweig verrät vorab, wie 50plus-Gehirne lange jung bleiben.
  • Rasender Stillstand
    Was ist Zeit? Warum verstreicht Zeit mal schnell und mal langsam? Und warum geht in unserer Welt alles immer schneller? Die Nürnberger Ausstellung »Wer hat an der Uhr gedreht« des Komm-Bildungsbereichs im KunstKulturQuartier sucht nach Antworten auf Grundfragen des Lebens.