Sonntagsblatt Bayern - Evangelische Wochenzeitung für Bayern

Ausgabe 09 vom 01.03.2015

  • Das Leiden der Kopten
    In verschiedenen Teilen der Welt werden Kirchen, christliche Gemeinschaften oder einzelne Gläubige bedrängt oder verfolgt. Die Repressionen reichen von Diskriminierung und Rechtsunsicherheit über die Einschränkung bestimmter Grundrechte wie dem Recht auf Religionsfreiheit bis hin zur Bedrohung von Leib und Leben. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ruft deshalb dazu auf, an diesem zweiten Fastensonntag Reminiszere für verfolgte Christen zu beten.
  • Stichwort Christenverfolgung
    Das christliche Hilfswerk Open Doors misst in seinem jährlichen Weltverfolgungsindex die Christenverfolgung an vier Merkmalen:
  • Vernunft gegen Testosteron
  • ZEITZEICHEN
  • Paradies mit Problemen
    Weltgebetstag am Freitag, den 6. März: In ökumenischen Gottesdiensten beten Christen auf der ganzen Welt zur Liturgie von Frauen der Bahamas.
  • Angemessenes Gedenken
    Der Krieg war fast vorbei, als KZ-Häftlinge vor 70 Jahren auf Märschen in den Tod getrieben wurden. Daran will eine Initiative unter anderem in Bayern erinnern, indem sie die Strecken nachläuft. Landeskirchliche Vertreter kritisieren das Projekt.
  • Hier steht er nun
    Der Bremer Pastor Olaf Latzel hat in einer Predigt andere Religionen beleidigt und sich nach einer Welle der Empörung für seine Wortwahl entschuldigt. Dennoch reißt die Kritik an dem konservativen evangelischen Pfarrer nicht ab. Medien, Politik und selbst die eigene Kirche stellen sich gegen Latzel.
  • »Suchet mich, so werdet ihr leben«
    Ein einfacher Bauer beschimpft die Reichen und Schönen - und das auch noch im Namen Gottes. Amos polterte mit harschen Worten gegen die Ungerechtigkeit seiner Zeit, stellte sich bedingungslos auf die Seite der Armen. Das macht ihn zu einem der eindrücklichsten und - trotz des zeitlichen Abstands von fast 3000 Jahren - zu einem modernen Propheten.
  • Vom Zwang zur Optimierung
    Wettbewerbsfähigkeit bestimmt die Wirtschaft - und vermehrt auch das Private. Wie kann man sich verbessern, steigern, schöner oder schlanker werden? Die Fastenzeit gibt Anlass, diese Zwänge infrage zu stellen und nach Gegenmodellen Ausschau zu halten.
  • Das friedliche Gesicht des Todes
    Wie der Anblick ihrer toten Mutter einer Tochter half, Frieden mit der gemeinsamen schwierigen Beziehung zu finden.
  • Der Flug des Adlers
    Napoleon krempelte Europa um, verlor die Völkerschlacht bei Leipzig und wurde nach Elba verbannt. Doch dort hielt es den Kaiser außer Diensten weniger als ein Jahr. Vor 200 Jahren, am 1. März 1815, landete er mit ein paar Getreuen in der Nähe von Cannes, um seine verlorene Macht zurückzuerobern, letztlich vergeblich. Doch Napoleons 100-Tage-Herrschaft gehört zu den atemberaubendsten Ereignissen in der europäischen Geschichte.
  • Dienstreise für eine Billion Mark
    Wie konnte Waizenbach zum Sitz eines Dekanats werden? Und warum braucht ein Pfarrer für die Dienstfahrt von Kleinheubach nach Klingenberg einen Zuschuss von einer Billion Mark? Derlei Fragen beantwortet eine Ausstellung über die Geschichte des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg im Landeskirchlichen Archiv in Nürnberg. Es ist die zweite von sechs Ausstellungen, die sich noch bis 2019 Jahr für Jahr allen bayerischen Kirchenkreisen widmen.
  • »Dank verlängert das Glück«
    Warum streben die Menschen nach Glück? Gibt es gar ein Recht darauf? Fragen wie diese sind Thema beim Seminar »Auf dem Weg zum Glück?«. Ein Gespräch mit dem Philosophen und Religionswissenschaftler Jörg Splett: