Medien
Internet für Konfirmanden
Landesbischof Friedrich stellt konfiweb.de vor
München. Die bayerische Landeskirche wendet sich mit einem neuen Internet-Auftritt an Jugendliche. Die Internet-Seiten, die Landesbischof Johannes Friedrich am Montag im Münchner Landeskirchenamt vorstellte, sollen aufgreifen, was "Jugendlichen ans Herz geht, was sie freut, ängstigt oder ärgert". In dem Internet-Auftritt, der nach Aussage Friedrichs innerhalb der evangelischen Kirche in Deutschland einmalig ist, will die Landeskirche hauptsächlich die Konfirmanden in Bayern ansprechen. Deshalb sollen unter www.konfiweb.de die Lebensfragen der Jugendlichen zu Wort kommen und der christliche Glaube auf aktuelle Situationen bezogen werden. Dazu gehören nach den Terroranschlägen in den USA, so Bischof Friedrich, auch Hintergrundinformationen zu Themen wie Krieg, Sterben und Gewalt.
Neben Informationen und Impulsen für den Konfirmandenunterricht ist der Landeskirche auch Dialog und Beratung wichtig. Über das neue "konifweb.de" können Konfirmanden aus verschiedenen Regionen Bayerns miteinander in Kontakt treten. Eine eigene Rubrik gibt praktische Hinweise an Eltern, wie eine Konfirmation gestaltet wird, erläuterte Pfarrer Axel Piper, Referent für Konfirmandenarbeit im Religionspädagogischen Zentrum im mittelfränkischen Heilsbronn. Die Pfarrerin Christine Hemmeter-Taxis steht als "Online-Seelsorgerin" den Jugendlichen für persönliche Nöte und Anfragen zur Verfügung. (epd)
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